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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Die neuen Vergabekriterien für die Beantragung des Umweltzeichen der Europäischen Kommission wurde im Dezember 2020 veröffentlicht. Der Bundesverband Druck und Medien gibt für seine Mitglieder einen kostenlosen Handlungsleitfaden zur Zertifizierung mit dem EU Ecolabel heraus.
Ende April hat die EU-Kommission – im Rahmen der Vorstellung seines Sustainable Finance Package – einen neuen Richtlinienvorschlag zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen veröffentlicht. Der Vorschlag sieht eine Erweiterung des Anwenderkreises und eine Ausweitung der nachhaltigkeitsbezogenen Berichts- und Offenlegungspflichten für von der Richtlinie betroffene Unternehmen vor. So sollen auch Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern sowie
börsennotierte KMU eine nichtfinanzielle Erklärung abgeben. Dies wird auch die Anzahl der von der EU-Taxonomie für nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten betroffenen Unternehmen erhöhen.
Der bvdm führt für die Mitglieder der Verbände Druck und Medien eine Informationsveranstaltung zu den Änderungen des Verpackungsgesetzes durch. Referent ist der Generalsekretär der Zentralen Stelle Verpackungsregister, der die Änderungen z. B. bei den Transport- und Einwegverpackungen, den Prüfpflichten von verpackten Waren sowie bei der Ausweitung der Registrierungspflicht erläutern wird.
Das Bundeskabinett hat am 12. Mai 2021 den Entwurf der Novelle des Klimaschutzgesetzes beschlossen und damit auf den Gesetzgebungsweg gebracht. Zusätzlich wurde ein Kabinettbeschluss für einen „Klimapakt“ erwirkt, mit dem die neuen Zielstellungen des Klimaschutzgesetzes – zumindest in einem ersten Schritt – unterfüttert werden sollen.
Druckereien können mit einem Abfallkataster oder einer Abfallbilanz Übersicht in ihr Abfallaufkommen bringen. Für Mitgliedsbetriebe ist nun bei ihrem zuständigen Landesverband eine Vorlage dazu erhältlich.
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