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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Die Europäische Kommission hat Vektorgraphiken für die Kennzeichnung von Produkten i.S.d. Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung (EWKKennzV) veröffentlicht. Ab dem 3. Juli 2021 dürfen u.a. Getränkebecher, die ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen, nur noch gekennzeichnet in Verkehr gebracht werden.
Die Onlineveranstaltung infoKompakt Blauer Engel informiert Druckereien über die wichtigsten Kriterien und die Wege zur Beantragung des Blauen Engels und stellt die dafür einzureichenden Unterlagen vor. Damit bieten der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und seine Landesverbände zusammen mit der Vergabestelle des Zertifikates, der RAL gGmbH, ein zweites Mal in diesem Jahr umfangreiche Informationen für die Zertifizierung zum Blauen Engel für Druckerzeugnisse.
Seit dem 1. Januar 2021 gelten die neuen Vergabekriterien für die Beantragung des Blauen Engel für Druckerzeugnisse. Die Verbände Druck und Medien und die RAL gGmbH bieten dazu am 23. März 2021 die Onlineveranstaltung infoKompakt „Blauer Engel“ an.
Was viele Wirtschaftsunternehmen bis 2030 anstreben, setzt der Bundesverband Druck und Medien schon heute um: Er kompensiert die nicht vermeidbaren Emissionen seiner Tätigkeiten in Ausgleichsprojekten und erlangt dadurch den Status CO2-neutrales Unternehmen.
Die Europäische Kommission hat am 21. Dezember 2020 die Zulassung des vom CTAC-Konsortium eingereichten Antrags auf die weitere Verwendung von Chromtrioxid endgültig genehmigt. Damit ist für den Tiefdruck die Verwendung von Chromtrioxid bis zum Auslaufen der Zulassung am 21. September 2024 zunächst gesichert. Neue Anforderungen, die zu erfüllen sind, sind in einem Handlungsleitfaden zusammengetragen.
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