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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Das europäische Parlament möchte den Geltungsbereich der EU-Holzhandelsverordnung anpassen und auf Druckerzeugnisse ausweiten. Diese Ankündigung bestätigt die Position des bvdm, denn dafür hat er sich seit dem Inkrafttreten eingesetzt.
Das Vorschlagsverfahren für den Deutschen Umweltpreis 2021 hat begonnen. Bis zum 1. Februar 2021 müssen die Anträge bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eingehen. Für die notwendige Vorabprüfung sowie Freigabe Ihrer Vorschläge in unserem Haus bitten wir um Hinterlegung der Online-Anträge bis zum 22. Januar 2021.
Ab sofort unterstützt die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände Klimaschutzprojekte in Deutschland. Über den bekannten zertifizierten Klimaschutz hinaus kann damit das regionale Klima verbessert und der deutsche Waldbestand gefördert werden.
Der Blaue Engel setzt seit 1978 unabhängig und glaubwürdig anspruchsvolle Maßstäbe für umweltfreundliche, gesunde sowie langlebige Produkte und Dienstleistungen. Unternehmen, die an der Zertifizierung mit dem Blauen Engel interessiert sind, können einen ersten Überblick über die gestellten Anforderungen an Papiere und Druckerzeugnisse in einem Web-Seminar erlangen.
Der Verein Letzte Werbung hat bereits im November 2019 mit einer Petition gefordert, dass nicht adressierte Werbepost nur an Briefkästen verteilt werden darf, auf denen ausdrücklich zu erkennen ist, dass Werbung erwünscht ist. Mit einem Positionspapier und im direkten Kontakt zur Politik haben der Bundesverband Druck und Medien und weitere Verbände klargestellt, dass die Fakten, mit denen der Verein Letze Werbung die geforderte Umstellung begründet, zum Teil falsch oder nicht belegbar sind. Nun legt der Verein Letzte Werbung öffentlichkeitswirksam gegen Print nach.
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