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Umwelt

Wenn es um Nachhaltig­keit geht, müssen sich Drucker nicht mehr verstecken. Im Gegen­teil: Im Vergleich zu vielen anderen Industrien hat die Druck­branche mittlerweile sogar eine Vor­reiter­rolle über­nommen. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klima­freundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der profes­sionellen Suche nach „Energie­fressern“ im Unter­nehmen werden Prozesse analysiert, Produktions­wege geprüft und Ressourcen­verbrauche hinter­fragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Material­einsparungen, der Vermei­dung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm unterstützt die Betriebe aktiv auf dem Weg in die umwelt­freundliche Produktion. Gleich­zeitig setzt er sich in Deutsch­land und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungs­anforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unter­nehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umwelt­schutz in der Wirtschaft gelingt nur dann, wenn er auch in der Wirtschaft umgesetzt werden kann.

Grüner Drucken – mehr als ein Trend. Immer mehr Druckereien schließen sich der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände an.

Der Klimarechner der Druck- und Medienverbände berechnet für alle Druckaufträge, spezialisiert nach Druckverfahren von Digitaldruck bis Tiefdruck und auch für den Verpackungsdruck, die CO2-Bilanz der Druckprodukte.

Meldungen

Ab dem 1. Januar 2019 gilt: Druckereien, die ihre Produkte verpackt und gewerbsmäßig an private Endverbraucher in den Verkehr bringen, müssen sich offiziell registrieren. Wer das nicht tut, riskiert Vertriebsverbote. Die Verbände Druck und Medien bieten daher branchenspezifische Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland an.
Immer mehr Druckereien in Deutschland schließen sich der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände an. Denn immer mehr Druckerei-Kunden legen Wert auf klimafreundliche Produkte. Dies belegt auch der FESPA Census 2018, eine weltweit durchgeführte Befragung unter 1405 Teilnehmern: 76 % der Befragten bestätigten eine zunehmende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produktionen.
Der Bundesverband Druck und Medien sagt dem Greenwashing durch den Wechsel von Print auf Digital den Kampf an. Denn digitale Kommunikation ist nicht umweltfreundlicher als Print. Unternehmen und Institutionen, die sich auf diese Art grüner färben wollen als sie sind, werden direkt kontaktiert. Die bvdm-Website präsentiert Fakten zur Nachhaltigkeit von Print.
Ab sofort können Teilnehmer der Klimainitiative der Verbände die Kalkulation der CO2-Emissionen eines Druckerzeugnisses automatisch von der Management-Informationssoftware (MIS) Printplus DRUCK erledigen lassen. Voraussetzung dafür ist das aktuelle Update 2018.0.0.10 von Printplus DRUCK.
Seit zehn Jahren engagieren sich Druckereien im Rahmen der Klimainitiative des Bundesverbandes Druck und Medien für den Klimaschutz und haben über 131.000 verschiedene Druckprodukte klimaneutral produziert. Dieses Jahr werden die Druckereien, die seit Gründung der Initiative dabei sind, für ihr ökologisches Engagement ausgezeichnet.
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