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Umwelt

Wenn es um Nachhaltig­keit geht, müssen sich Drucker nicht mehr verstecken. Im Gegen­teil: Im Vergleich zu vielen anderen Industrien hat die Druck­branche mittlerweile sogar eine Vor­reiter­rolle über­nommen. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klima­freundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der profes­sionellen Suche nach „Energie­fressern“ im Unter­nehmen werden Prozesse analysiert, Produktions­wege geprüft und Ressourcen­verbrauche hinter­fragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Material­einsparungen, der Vermei­dung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm unterstützt die Betriebe aktiv auf dem Weg in die umwelt­freundliche Produktion. Gleich­zeitig setzt er sich in Deutsch­land und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungs­anforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unter­nehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umwelt­schutz in der Wirtschaft gelingt nur dann, wenn er auch in der Wirtschaft umgesetzt werden kann.

Grüner Drucken – mehr als ein Trend. Immer mehr Druckereien schließen sich der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände an.

Der Klimarechner der Druck- und Medienverbände berechnet für alle Druckaufträge, spezialisiert nach Druckverfahren von Digitaldruck bis Tiefdruck und auch für den Verpackungsdruck, die CO2-Bilanz der Druckprodukte.

Meldungen

Ab sofort und bis zum 18. April 2019 können Unternehmen sich um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bewerben. Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement würdigt Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Kategorien wie Wirtschaft, Forschung, Architektur und Kommunen.
Für ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder EMAS und Energiemanagementsysteme gemäß ISO 50001 ist die Einhaltung des geltenden Rechts eine Grundvoraussetzung für die Zertifizierung. Ein Rechtskataster (Rechtsregister) ist ein Instrument, um diesem Ziel näherzukommen.
Seit Beginn der Merkblattüberarbeitung zur „Oberflächenbehandlung mit organischen Lösemitteln“ im Jahr 2014 begleitet der bvdm die Diskussionen in der nationalen Expertengruppe zu den darin erfassten Technikbeschreibungen. Die Überarbeitung ist ein umfangreicher Prozess, da der Anwendungsbereich im Dokument von Lösemittelanwendungen bei verschiedenen Druckverfahren über Konservieren, Lackieren, Beschichten, Imprägnieren zu vielen weiteren mehr reicht.
Das Verpackungsgesetz trat am 1. Januar 2019 vollumfänglich in Kraft. Die Reihe an neuen Verpflichtungen, die auf Druckereien in Bezug auf die von ihnen gewerbsmäßig in Verkehr gebrachten Verpackungen zukommen, werden praxisnah in einem Leitfaden für Druckereien erläutert, den der bvdm erstellt hat.
Ab dem 1. Januar 2019 gilt: Druckereien, die ihre Produkte verpackt und gewerbsmäßig an private Endverbraucher in den Verkehr bringen, müssen sich offiziell registrieren. Wer das nicht tut, riskiert Vertriebsverbote. Die Verbände Druck und Medien bieten daher branchenspezifische Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland an.
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