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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Die neue Verwaltungsvorschrift Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) ist am 14. September 2021 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und tritt am 1. Dezember 2021 in Kraft. Die TA Luft ist ein zentrales Regelwerk zur Verringerung von Emissionen und Immissionen von Luftschadstoffen aus genehmigungsbedürftigen Anlagen. Sie richtet sich an die Genehmigungsbehörden für industrielle Anlagen. Teile der TA Luft sind auch bei nicht genehmigungsbedürftigen („kleinen“) Anlagen heranzuziehen.
Ab dem 1. September 2021 richtet die Kreditanstalt für Wiederaufbau ihr KfW-Umweltprogramms neu aus. Es enthält Förderungen von Klimaschutzinvestitionen, naturbasierten Lösungen und grüner Infrastruktur.
Fast vier Jahre lang erforschte die Fogra im Auftrag des Umweltbundesamtes die Weiterentwicklung und den Einsatz mineralölfreier Zeitungsdruckfarben im Zeitungsdruck. Die Ergebnisse wurden im Dezember 2020 vorgestellt, nun liegt der Abschlussbericht vor.
Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Anschaffung von Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben und dazugehöriger Ladeinfrastruktur ist gestartet und endet 2024. Der erste Förderaufruf läuft vom 16.08.2021 bis zum 27.09.2021.
Die Europäische Kommission hat am 14. Juli 2021 das sogenannte „Fit für 55“-Paket vorgestellt. Es umfasst eine Reihe von Vorschlägen zur Ausrichtung des europäischen Rechtsrahmen an das neue Klimaziel der EU für 2030: die Senkung des Treibhausgasausstoßes um mindestens 55 Prozent.
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