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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Seit dem Inkrafttreten der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) im Jahr 2017 hat sich der bvdm gemeinsam mit weiteren Verbänden gegen die ungerechtfertigte Anhebung der Gefährlichkeit im Umgang mit Druckfarben, die Azopigmente enthalten, eingesetzt. Durch die kürzlich angekündigte Veröffentlichung von drei Schlüsselpigmenten im Bundesanzeiger wird ihre Ungefährlichkeit nun offiziell bestätigt. Druckfarben mit diesen Pigmenten verlieren nun ihre stark wassergefährdenden Eigenschaften aufgrund der AwsV. Der bvdm gibt eine aktualisierte Mitgliederinformation dazu heraus. Druckereien sollten neue Sicherheitsdatenblätter mit der geänderten Einstufung von den Farblieferanten erhalten bzw. diese anfordern.
Die Europäische Kommission hat am 21. Dezember 2020 die Zulassung des vom CTAC-Konsortium eingereichten Antrags auf die weitere Verwendung von Chromtrioxid endgültig genehmigt. Damit ist für den Tiefdruck die Verwendung bis zum Auslaufen der Zulassung am 21.September 2024 gesichert. Neue Anforderungen kommen auf Tiefdrucker zu.

Das europäische Parlament möchte den Geltungsbereich der EU-Holzhandelsverordnung anpassen und auf Druckerzeugnisse ausweiten. Diese Ankündigung bestätigt die Position des bvdm, denn dafür hat er sich seit dem Inkrafttreten eingesetzt.
Das Vorschlagsverfahren für den Deutschen Umweltpreis 2021 hat begonnen. Bis zum 1. Februar 2021 müssen die Anträge bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eingehen. Für die notwendige Vorabprüfung sowie Freigabe Ihrer Vorschläge in unserem Haus bitten wir um Hinterlegung der Online-Anträge bis zum 22. Januar 2021.
Ab sofort unterstützt die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände Klimaschutzprojekte in Deutschland. Über den bekannten zertifizierten Klimaschutz hinaus kann damit das regionale Klima verbessert und der deutsche Waldbestand gefördert werden.
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