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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Der Verein Letzte Werbung hat bereits im November 2019 mit einer Petition gefordert, dass nicht adressierte Werbepost nur an Briefkästen verteilt werden darf, auf denen ausdrücklich zu erkennen ist, dass Werbung erwünscht ist. Mit einem Positionspapier und im direkten Kontakt zur Politik haben der Bundesverband Druck und Medien und weitere Verbände klargestellt, dass die Fakten, mit denen der Verein Letze Werbung die geforderte Umstellung begründet, zum Teil falsch oder nicht belegbar sind. Nun legt der Verein Letzte Werbung öffentlichkeitswirksam gegen Print nach.
2021 werden neue Kriterien zum Erhalt des Blauen Engel für Druckerzeugnisse (UZ 195) in Kraft treten. Diese werden derzeit durch das Umweltbundesamt erarbeitet. Der derzeitige Entwurf des neuen Kriterienkataloges bringt erhebliche Verschärfungen der Anforderungen an Druckereien mit sich.
Damit ab sofort noch mehr Druck- und Medienunternehmen ihre Kunden mit emissionsausgeglichenen Druckerzeugnissen bedienen können, starten die Druck- und Medienverbände eine Klima-Aktion. Mit einem kostenfreien Angebot wird der Einstieg in die CO2-neutrale Produktion deutlich erleichtert.
Die Verwertungsquote für grafische Papiere in Deutschland liegt aktuell bei 83,3 Prozent. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) anlässlich ihrer Jahressitzung mit. Druckindustrie, Papierhersteller und Verlage haben damit erneut ihre gegenüber der Bundesregierung eingegangene Selbstverpflichtung erfüllt, die Verwertungsquote dauerhaft über 80 Prozent (+/- 3 Prozent) zu halten.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat erneut alle unvermeidbaren Treibhausgasemissionen kompensiert, die durch seine Geschäftsstelle entstehen.
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