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Wirtschaftspolitik

Als Dachorganisation setzt sich der Bundesverband gegenüber dem Gesetzgeber für die sozial-, bildungs- und wirtschaftspolitischen Interessen der Unternehmen ein – direkt durch aktive Lobbyarbeit und indirekt durch die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien.

Den Markt beobachten

Der Markt steht im Mittelpunkt aller unternehmerischen Initiativen. Die Beobachtung des Marktes und der Rahmenbedingungen, die Analyse und Prognose der konjunkturellen und strukturellen Entwicklung ist daher eine wichtige unternehmerische Aufgabe, die der Einzelne allein nicht leisten kann. Als Dachverband betreibt der bvdm eine umfangreiche Marktforschung und liefert wertvolle Daten und Fakten.

Engagement leben

Allein oder im Konzert mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft engagiert sich der Bundesverband für eine unternehmerfreundliche Politik. Der bvdm wirkt bereits im Vorfeld wirtschaftspolitischer Entscheidungen mit, wenn diese die Branche betreffen. Er macht sich stark für eine Steuer- und Umweltpolitik, die den Interessen des Mittelstands entgegenkommt.

Wirtschaftspolitische Pressemitteilungen

Die negativen Rahmenbedingungen des Jahres 2018 strahlen auf das Jahr 2019 aus.
Die Kosten der deutschen Druck- und Medienwirtschaft steigen ungebremst. Aufgrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks können viele Unternehmen diese Steigerungen aber nicht an ihre Kunden weitergeben. Umsatz und Gewinn der Branche sind 2018 gesunken. Die Unternehmen zeigen sich dennoch investitionsbereit. Das geht aus der diesjährigen Branchenumfrage des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) hervor, an der im Januar erneut rund 420 Unternehmen teilgenommen haben.
Druck- und Medienunternehmen investieren durchschnittlich 590 Millionen Euro pro Jahr in Produktionsanlagen und Bauten. Dazu kommen zunehmend Investitionen in Software und die Prozessoptimierung. Ein investitionsfreundliches Finanzierungsklima kann also über den Geschäftserfolg entscheiden.
Die Verbände Druck und Medien rufen zur Teil­nahme an ihrer zweiten Befragung zur wirtschaft­lichen Lage der Branche auf. Mitmachen können Druck- und Medien­unter­nehmen an dieser jährlich anberaumten Studie bis zum 31. Januar 2019. Unter den Teil­nehmern werden drei Eintritts­karten für den Digitaldruck-Kongress 2019 verlost, der am 6. Februar in Düsseldorf stattfindet.
Im Rahmen seiner Herbstsitzung hat der Wirtschaftsausschuss des Bundesverbandes Druck und Medien die wirtschaftliche Lage der Branche analysiert. So zeige die jüngste Entwicklung der amtlichen Daten, dass Druckunternehmen auf die gestiegenen Preise für Vorprodukte wie Papier zunehmend mit Preissteigerungen für Druckerzeugnisse reagierten. Kunden von Druck- und Medienunternehmen müssen sich aufgrund der absehbar weiterhin steigenden Herstellungskosten dementsprechend auf Preiserhöhungen einstellen, so das Fazit des Gremiums.
Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft unterliegt nach wie vor einer schwierigen Ertragslage. Steigende Kosten für wichtige Vorleistungsgüter und anhaltend starker Wettbewerb erlaubten es den Unternehmen 2017 kaum, Kosten in gleicher Höhe an ihre Kunden weiterzugeben. Zugleich nahmen ihre Umsätze leicht zu und ihre Gewinne lagen auf dem Vorjahresniveau – beides Anzeichen einer sich gegenüber den Vorjahren stabilisierenden Geschäftslage. Dies geht aus der Branchenumfrage des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) hervor, die er im Januar 2018 mit über 440 teilnehmenden Unternehmen durchgeführt hat.
Der Wirtschaftsausschuss des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) hat in seiner Frühjahrstagung 2017 die Potenziale einer umfassend vernetzten Produktion erörtert. Er appelliert an die Druckunternehmen, die Vernetzung des gesamten Unternehmens – vom Auftraggeber über den Zulieferer bis zum Endkunden – in den Fokus zu nehmen, anstatt den Blick einzig auf Prozesse innerhalb des eigenen Betriebes zu richten.
Der Bundesrat hat der Reform der Erbschaftsteuer zugestimmt. Damit wird für Betriebe endlich die dringend erforderliche Rechtssicherheit geschaffen. Der Bundesverband Druck und Medien hatte das Gesetzgebungsverfahren kritisch begleitet. Die Neuregelung wird rückwirkend zum 1. Juli 2016 in Kraft treten.
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