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Wirtschaftspolitik

Als Dachorganisation setzt sich der Bundesverband gegenüber dem Gesetzgeber für die sozial-, bildungs- und wirtschaftspolitischen Interessen der Unternehmen ein – direkt durch aktive Lobbyarbeit und indirekt durch die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien.

Den Markt beobachten

Der Markt steht im Mittelpunkt aller unternehmerischen Initiativen. Die Beobachtung des Marktes und der Rahmenbedingungen, die Analyse und Prognose der konjunkturellen und strukturellen Entwicklung ist daher eine wichtige unternehmerische Aufgabe, die der Einzelne allein nicht leisten kann. Als Dachverband betreibt der bvdm eine umfangreiche Marktforschung und liefert wertvolle Daten und Fakten.

Engagement leben

Allein oder im Konzert mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft engagiert sich der Bundesverband für eine unternehmerfreundliche Politik. Der bvdm wirkt bereits im Vorfeld wirtschaftspolitischer Entscheidungen mit, wenn diese die Branche betreffen. Er macht sich stark für eine Steuer- und Umweltpolitik, die den Interessen des Mittelstands entgegenkommt.

Meldungen

Im Juni 2021 hat die EU-Kommission die erste Anwendungsverordnung für die im vergangenen Jahr in Kraft getretene EU-Taxonomieverordnung für nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten beschlossen. Die Verordnung konkretisiert, welche Kriterien zukünftig Wirtschaftstätigkeiten bestimmter Branchen erfüllen müssen, um als ökologisch nachhaltig bewertet zu werden. Im Juli wurde ein zweiter Rechtsakt, der die Veröffentlichungsvorgaben für von der Taxonomie betroffene Unternehmen regelt, vorgelegt. Die EU-Taxonomie muss ab Januar 2022 von großen Nicht-Finanzunternehmen und Finanzmarktteilnehmern angewendet werden und dürfte in absehbarer Zeit auch bei der Kreditvergabe an KMU eine signifikante Rolle spielen. Daher hat der bvdm einen FAQ-Katalog zur EU-Taxonomie erstellt, welcher Antworten auf die wichtigsten taxonomiebezogenen Fragen enthält.
Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im Juni stabilisiert hatte, stieg es im Juli wieder sichtlich an. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex nahm gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 5,2 Prozent auf 105,9 Punkte zu. Damit notiert der Index erstmals seit Ausbruch des Coronavirus – trotz der sich aktuell
deutlich verschärfenden Engpasssituation bei wichtigen Vorleistungsgütern – über seinem Vorkrisenniveau vom Februar 2020 – das Plus beträgt 3,6 Prozent-punkte.

Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) hat in den letzten Wochen besorgniserregende Warnrufe von Mitgliedsunternehmen erhalten, die Papierlieferungen von ihren Lieferanten nicht oder nur mit großen Verzögerungen erhalten. Neben eigenen Marktrecherchen hat der bvdm über seine Landesverbände Druckereien aller Größen und Segmente zu deren Situation befragt.
Corona setzt der Druck- und Medienwirtschaft massiv zu. Das belegt die aussagekräftige Branchenumfrage des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm). Demnach treffen Umsatz- und Gewinneinbußen Unternehmen aller Größenklassen, kleine Unternehmen leiden besonders stark.
Nach der turbulenten Entwicklung des Geschäftsklimas der deutschen Druck- und Medienbranche in den vergangenen Monaten beruhigte sich das Klima im Juni etwas. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex legte gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 0,9 Prozent zu und notierte mit 100,0 Punkten rund 2,3 Prozent unter seinem Vorkrisenwert vom Februar2020. Während sich die Geschäftslage der Unternehmen aufgrund der derzeit nachlassenden Infektionsdynamik weiter verbesserte, fielen die Erwartungen schwächer als im Vormonat aus. Dies dürfte vor allem mit der derzeit zunehmenden Ausbreitung der Delta-Variante und den damit verbundenen Sorgen über erneute Einschränkungsmaßnahmen in den kommenden Monaten zusammenhängen. Auch Erwartungen hinsichtlich von – im weiteren Jahresverlauf – stark steigender Lieferantenpreise spielen hierbei eine wichtige Rolle.

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