Zum Inhalt springen

Arbeit & Tarif

Position beziehen für die Branche – dazu gehören nicht nur umfassende Rechts­kenntnisse, sondern auch ein Gespür für das Wesentliche. Die Aktivitäten des bvdm im Bereich Sozial­politik sind breit gefächert. Die Unter­stützung der Landes­verbände Druck und Medien bei der rechtlichen Beratung in der gesamten Band­breite des Arbeits- und Sozial­rechts zählt ebenso dazu wie die politische Interessen­vertretung und die juristische Verantwortung bei den Lohn- und Mantel­tarif­verhandlungen der Druck­industrie. Im Bereich Sozial­politik hat der bvdm die Interessen der Branche stets im Blick.

Schwerpunktthemen

Aktuelle Meldungen

Hohe bürokratische Belastung, kein Nutzen für arbeitende Frauen. So lautet das Fazit einer Stellungnahme des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm), die er anlässlich einer öffentlichen Anhörung zum geplanten Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen vorgelegt hat. Angesichts der eklatanten Mängel fordert der bvdm, das Gesetzesvorhaben, das in der vorliegenden Form keines seiner erklärten Ziele erreichen würde, insgesamt fallen zu lassen.
Derzeit arbeitet die Bundesregierung an einem Entgelttransparenzgesetz, das Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern beheben soll. Ein jüngst vorgelegter Referentenentwurf sorgt aus Sicht des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) für neue Bürokratie, ohne die wahren Ursachen von Entgeltunterschieden zu beseitigen.
Derzeit liegt dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf zur Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen vor. Zwar hatte die Bundesregierung zuvor einige der auch durch den Bundesverband Druck und Medien (bvdm) geforderten Änderungen aufgegriffen. Nach wie vor bleibt aber erheblicher Änderungsbedarf, um Tarifautonomie und unternehmerische Flexibilität zu bewahren. In einer neuen Stellungnahme kritisiert der bvdm, dass der aktuelle Gesetzentwurf die Instrumente Zeitarbeit und Werkverträge stark einschränken würde.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) bezieht deutlich Stellung zur geplanten Reform des Mutterschutzrechts. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sorge in seiner vorliegenden Form für mehr Bürokratie und Rechtsunsicherheit, wie der Verband in einer Stellungnahme kritisiert.
Nach intensiven Auseinandersetzungen haben sich der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und ver.di in der vierten Verhandlungsrunde am 13./14. Juni 2016 in Frankfurt nach über 16 Stunden in den frühen Morgenstunden auf ein neues Lohnabkommen geeinigt.