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Chromtrioxid: bvdm informiert über zulässige Verwendung

Die Verwendung von Chromtrioxid ist bei der Zylinder­härtung im Tiefdruck unersetzlich, bedarf aber ab dem 21. September 2017 zwingend einer Genehmigung der Europäischen Chemikalien­agentur (ECHA). Der Bundesverband Druck und Medien unterstützt Unternehmen bei dem Vorgehen mit einer Handlungshilfe für Verbands­mitglieder.

Chromtrioxid wird in der Oberflächen­behandlung von Zylindern und Walzen angewendet, da es den Verschleiß gegenüber dem Rakelanpressdruck sehr gering hält. Im Tiefdruck bei der Zylinder­herstellung und bedingt auch im Flexodruck bei nichtkeramischen Rasterwalzen wird Chromtrioxid verwendet, um nach der Gravur eine galvanisch auf-gebrachte Schutz­verchromung zu erzeugen.

Mit der Europäischen Chemikalien­verordnung REACH wird die Verwendung von Chromtrioxid ab dem 21. September 2017 verboten, wenn seine Verwendung nicht für bestimmte Anwendungen im Rahmen eines Genehmigungs­verfahrens zugelassen ist. Zwar ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen, es zeichnet sich aber bereits ab, dass der Gebrauch von Chromtrioxid für die Druck­zylinder­herstellung mit Genehmigung möglich sein wird.

Bereits jetzt informiert der bvdm in einer Handlungshilfe über den Ablauf des dann einsetzenden Autorisierungs­verfahrens, die Pflichten betroffener Druckereien und die konkreten Schritte bei der Registrierung des Gebrauchs von Chromtrioxid.

Die Handlungshilfe kann bei den Druck- und Medienverbänden bezogen werden. Kontakt­informationen erhalten Sie unter www.bvdm-online.de/bvdm/landesverbaende

 



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