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Pressemitteilungen

Erste Referenten und Partner stehen fest– Jetzt Early-Bird-Preise für Teilnehmertickets und Partnerpakete sichern – Bewerbungsfrist für Start-Ups ist gestartet – Jubiläumsmotto steht fest
Das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche ist im Oktober weiter rückläufig. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete
Geschäftsklimaindex sank gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt
0,8 Prozent. Der Index notierte mit 82,0 Punkten rund 19,4 Prozent unter seinem Vorjahresniveau. Die durchwachsene Auftragslage und eine damit verbundene sinkende Kapazitätsauslastung machten den Betrieben im Oktober zu schaffen, während die Geschäftsaussichten aufgrund der Unsicherheiten der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Höhe und Planbarkeit der zukünftigen Energiepreise weiterhin überwiegend pessimistisch ausfallen.
Die deutsche Druck- und Medienwirtschaft ist eine von kleinen und mittleren
Unternehmen geprägte Branche mit vergleichsweise hohem Energiebedarf. Die hohen Strom- und Gaspreise sind daher eine existenzielle Gefahr für die der
Betriebe. Ohne zeitnahe Entlastungen drohen Insolvenzen und Geschäftsaufgaben. Dies gefährdet nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern die gesamte Wertschöpfungskette Print und damit die Versorgung des Landes mit grundlegenden Erzeugnissen der kritischen Infrastruktur, wie Verpackungs-
materialien für den Gesundheits- und Ernährungssektor, Banknoten im Sektor Finanzwesen oder auch der gedruckten Presse.
Betriebe und Beschäftigte von Druck- und Medienunternehmen sehen sich aktuell mit stark steigenden Energiepreisen sowie einer unsicheren Energieversorgung konfrontiert. Preisanstiege und volatile Beschaffungsmärkte erschweren das Einkaufsmanagement und Kostensteigerungen verteuern die Produktion. Gemeinsam mit Experten zeigen wir in einer infoKompakt-Onlineveranstaltung Wege auf, wie Druckereien Energiekosten einsparen können
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) fordert vom Umweltbundesamt mehr Verlässlichkeit und weniger Bürokratie bei der Vergabe des Umweltsiegels Blauer Engel. Die Kriterien für den Blauen Engel wurden im Jahr 2020 überarbeitet und traten Anfang 2021 in Kraft. Der bvdm kritisiert die aktuellen Anforderungskriterien als zu spezifisch, nicht umsetzbar und nicht marktkonform.

Über den bvdm

Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von acht regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell über 7.200 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit mehr als 120.000 Beschäftigten.

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