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EU-Taxonomie: EU-Kommission legt technische Bewertungskriterien und Veröffentlichungsvorgaben vor | bvdm-FAQ-Katalog zur EU-Taxonomie veröffentlicht

Berlin, 27.08.2021. Im Juni 2021 hat die EU-Kommission die erste Anwendungsverordnung für die im vergangenen Jahr in Kraft getretene EU-Taxonomieverordnung für nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten beschlossen. Die Verordnung konkretisiert, welche Kriterien zukünftig Wirtschaftstätigkeiten bestimmter Branchen erfüllen müssen, um als ökologisch nachhaltig bewertet zu werden. Im Juli wurde ein zweiter Rechtsakt, der die Veröffentlichungsvorgaben für von der Taxonomie betroffene Unternehmen regelt, vorgelegt. Die EU-Taxonomie muss ab Januar 2022 von großen Nicht-Finanzunternehmen und Finanzmarktteilnehmern angewendet werden und dürfte in absehbarer Zeit auch bei der Kreditvergabe an KMU eine signifikante Rolle spielen. Daher hat der bvdm einen FAQ-Katalog zur EU-Taxonomie erstellt, welcher Antworten auf die wichtigsten taxonomiebezogenen Fragen enthält.

Die EU-Kommission hat im vergangenen Jahr den „European Green Deal“ als langfristige europäische Klimastrategie zur Erreichung der Pariser Klimaziele beschlossen und ihre eigenen Treibhausgasemissionsziele für das Jahr 2030 zuletzt deutlich erhöht. Da zur Erreichung dieser Zielsetzung hohe privat­wirtschaftliche Investitionen unabdingbar sind, wurde die EU-Taxonomie­verordnung (2020/852/EU) beschlossen. Diese ist im vergangenen Jahr in Kraft getreten.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Landesverband. (bvdm)

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