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Vom 30. Juni bis 1. Juli fand der Deutsche Druck- und Medientag 2022 in Leipzig statt. Mit Vorträgen und Diskussionen über Nachhaltigkeit, Marketing und Digitalisierung gab es im Unternehmerforum drei zukunftsrelevante Kernthemen der Branche und der Deutsche Druck- und Medientag setzte wichtige richtungsweisende Impulse.

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Aktuelle Meldungen

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) wendet sich gegen eine Verlängerung der seit 2017 bestehenden Einfuhrzölle der EU-Kommission für leichtgewichtige gestrichene Papiere aus China. Angesichts der aktuellen Papierknappheit würde sich durch eine Fortführung der Antidumping- und Antisubventionszölle auf chinesische Importe in die Europäische Union die Lage für die Druckproduktion nicht entspannen.
Nach zweijähriger Pause fand der Deutsche Druck- und Medientag mit über 200 Druck- und Medienunternehmern in Leipzig statt. Mit Vorträgen und Diskussionen über Nachhaltigkeit, Marketing und Digitalisierung präsentierte er drei zukunftsrelevante Kernthemen der Branche und setzte wichtige richtungsweisende Impulse.
Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im Mai etwas erholt hatte, gab es im Juni erneut nach. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex sank gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 3,9 Prozent auf den Stand von April ab. Der Index notierte mit 95,5 Punkten rund 6 Prozent unter seinem Vorjahresniveau. Die anhaltenden Auswirkungen des Ukrainekriegs, vor allem steigende Energiepreise und Unwägbarkeiten bei der Gasversorgung sowie die weiterhin angespannte Lage der Lieferketten trüben die Geschäftserwartungen ein.
Nachdem das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im April eingebrochen war, hellte es sich im Mai etwas auf. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex stieg gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 4,5 Prozent und machte die Verluste aus dem April wett. Damit notierte er mit 99,9 Punkten, in etwa auf seinem Vorjahresniveau. Die Schwankungen der Energiepreise sowie die hohen Kosten bei Vorleistungsgütern und die anhaltende Materialknappheit bestimmen allerdings weiterhin die Geschäftserwartungen der Unternehmen.
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