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Weniger als 1 Prozent des CO2-Fußabdrucks pro Jahr hinterlässt die Druckindustrie (inklusive des verwendeten Papiers).

Aktuelle Meldungen

Die Zahl der Neuverträge in den Druck- und Medienberufen ist stark rückläufig. 2020 wurden 3.271 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind 942 Auszubildende weniger als 2019, ein Minus von 22,4 Prozent. Die Anzahl der Gesamtausbildungsverträge über alle drei Lehrjahre ist um 11,6 Prozent auf 10.256 Ausbildungsverhältnisse gesunken.

Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche in den letzten zwei Monaten stark aufgehellt hatte, kühlte es sich im April wieder ab. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 5,3 Prozent. Mit 94,6 Punkten notiert der Index allerdings 15,3 Prozent und damit deutlich über seinem Vorjahresniveau. Dieser starke Anstieg ist jedoch vor allem auf einen statistischen Basiseffekt zurückzuführen – im April 2020 war der Index coronabedingt auf ein historisches Tief gefallen, sodass der Vorjahresvergleich nun besonders hoch erscheint.

Mit dem Vorhaben, die Befristung von Arbeitsverhältnissen deutlich einzuschränken, stehen den Unternehmen in Deutschland ausgerechnet mitten in der Corona-Krise eine erhebliche Einschränkung ihrer Flexibilität und ein deutlicher Zuwachs an Bürokratie ins Haus. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundesarbeitsministerium am 14. April 2021 vorgelegt.
Der bvdm kritisiert, dass die Zumutungen und Belastungen durch Politik und
Gesetzgeber zulasten der mittelständischen Wirtschaft überhand nehmen. Er äußert sein Unverständnis, wenn zu den zum Teil nicht ausgegorenen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung auch noch ideologische Steckenpferde einzelner Parteien und Politiker kommen, mit denen die Belastungsfähigkeit der Wirtschaft endgültig überstrapaziert wird.

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