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Print macht mehr draus

Print sorgt auch weiterhin - und vielfach mehr denn je - für Umsatz, Marktanteile, Einschalt­quoten, Käufer, Wähler, Gäste, Mieter, Nutzer und Besucher. Größten Anteil daran haben die deutschen Druck- und Medien­unternehmen, denn sie gehören zu den modernsten weltweit: Qualität und Geschwin­digkeit der hiesigen Produktionen sind auf höchstem Niveau – von Auflage 1 im Digitaldruck bis zur Millionen­auflage im Offset. Anlass genug für den bvdm, diese Leistung selbst­bewusst zu darzustellen.

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Nach rund zwei Stunden haben der Bundesverband Druck und Medien und ver.di die Tarifverhandlungen für die 133.500 Beschäftigten in der deutschen Druckindustrie auf den 27. September 2018 vertagt. Deutlich kritisierten die Arbeitgeber die Haltung der Gewerkschaft, die den realistischen Blick auf die Branche weiterhin verweigert.
Vor Beginn der Tarifverhandlungen in der deutschen Druckindustrie am 17. September 2018 warnt bvdm-Verhandlungsführer Sönke Boyens die Gewerkschaft erneut davor, die Herausforderungen zu verkennen, vor denen die Branche steht. Angesichts stark steigender Kosten für Vorleistungsgüter wie Papier bei gleichzeitig sinkenden Verkaufspreisen für Druckerzeugnisse lehnen die Arbeitgeber ver.dis Forderung nach einer Lohnerhöhung um 5 % für 12 Monate entschieden ab.
Das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienindustrie hat sich im August 2018 gegenüber dem Vormonat zwar leicht verbessert. Jedoch blieb es mit negativen 1,5 % weiterhin unter dem Vorjahresstand. Der entsprechende saisonbereinigte Index beträgt nunmehr 103,9 Zähler.
Am 1. Januar 2019 tritt das Verpackungsgesetz vollumfänglich in Kraft. Es bringt einige neue Herausforderungen für all diejenigen mit sich, die Verpackungen in Verkehr bringen. Das gilt auch für Druckereien, denn bereits die Versandverpackung für Flyer, Visitenkarten oder Broschüren ist in der Regel lizensierungspflichtig. Und die Kontrollen werden schärfer. Damit die Anwender schnell und einfach erfassen können, welche Verpflichtungen aus dem Gesetz auf sie zukommen, stellen die Verbände Druck und Medien ihren Mitgliedern eine Handlungshilfe zur Verfügung.
Immer mehr Druckereien in Deutschland schließen sich der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände an. Denn immer mehr Druckerei-Kunden legen Wert auf klimafreundliche Produkte. Dies belegt auch der FESPA Census 2018, eine weltweit durchgeführte Befragung unter 1405 Teilnehmern: 76 % der Befragten bestätigten eine zunehmende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produktionen.
Nach einer starken Eintrübung im Juni hat sich das Geschäftsklima in der Druck- und Medienwirtschaft im Juli wieder deutlich aufgehellt. Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex stieg gegenüber dem Vormonat um 4,7 % auf 102,5 Zähler. Das Niveau des Vorjahresmonats wurde allerdings nicht übertroffen. Der aktuelle Indexwert liegt 3,3 % darunter.
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