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Print macht mehr draus

Print sorgt auch weiterhin - und vielfach mehr denn je - für Umsatz, Marktanteile, Einschalt­quoten, Käufer, Wähler, Gäste, Mieter, Nutzer und Besucher. Größten Anteil daran haben die deutschen Druck- und Medien­unternehmen, denn sie gehören zu den modernsten weltweit: Qualität und Geschwin­digkeit der hiesigen Produktionen sind auf höchstem Niveau – von Auflage 1 im Digitaldruck bis zur Millionen­auflage im Offset. Anlass genug für den bvdm, diese Leistung selbst­bewusst zu darzustellen.

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Das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienindustrie stabilisierte sich im Oktober 2018 auf dem Niveau des Vormonats. Der entsprechende saisonbereinigte Index zählte weiterhin 100,7 Punkte und veränderte sich mit 0,1 % gegenüber dem Septemberwert nur marginal positiv. Dagegen war der Index mit -3,4 % gegenüber dem Vorjahreswert erneut im Minus und verzeichnete den fünften Rückgang in Folge.
Die vierte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie endete ohne Ergebnis. Weit reichende Angebote der Arbeitgeber für ein neues Lohnabkommen und den Neuabschluss des Manteltarifvertrages lehnte die Gewerkschaft ab. Am 22 November 2018 sollen die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden.
Im Rahmen seiner Herbstsitzung hat der Wirtschaftsausschuss des Bundesverbandes Druck und Medien die wirtschaftliche Lage der Branche analysiert. So zeige die jüngste Entwicklung der amtlichen Daten, dass Druckunternehmen auf die gestiegenen Preise für Vorprodukte wie Papier zunehmend mit Preissteigerungen für Druckerzeugnisse reagierten. Kunden von Druck- und Medienunternehmen müssen sich aufgrund der absehbar weiterhin steigenden Herstellungskosten dementsprechend auf Preiserhöhungen einstellen, so das Fazit des Gremiums.
Die von Warnstreiks begleiteten Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie am 19. Oktober 2018 endeten nach vier Stunden mit einer leichten Annäherung der Positionen, aber ohne Ergebnis. Am 30. Oktober 2018 werden die Gespräche in Berlin fortgesetzt.
Ab sofort können Beiträge für die FESPA Awards 2019 eingesandt werden. Der zum 28. Mal stattfindende Wettbewerb bietet Druckdienstleistern und Werbetechnikern eine exzellente Gelegenheit, ihr fachliches Können unter Beweis zu stellen. Einsendeschluss ist der 25. Januar 2019.
Der Bundesverband Druck und Medien hat anlässlich der Anhörung im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales am 15. Oktober 2018 zur geplanten Einführung der so genannten Brückenteilzeit kritisch Stellung genommen: Die Neuregelung räume Arbeitnehmern neue Ansprüche ein, ihre Arbeit nach ihren Vorstellungen zu gestalten, während Arbeitgeber daran gehindert werden, entsprechende Arbeitsausfälle flexibel, etwa durch Zeitarbeit, Arbeit auf Abruf oder befristete Arbeitsverhältnisse, aufzufangen.
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