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Wirtschaftspolitik

Als Dachorganisation setzt sich der Bundesverband gegenüber dem Gesetzgeber für die sozial-, bildungs- und wirtschaftspolitischen Interessen der Unternehmen ein – direkt durch aktive Lobbyarbeit und indirekt durch die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien.

Den Markt beobachten

Der Markt steht im Mittelpunkt aller unternehmerischen Initiativen. Die Beobachtung des Marktes und der Rahmenbedingungen, die Analyse und Prognose der konjunkturellen und strukturellen Entwicklung ist daher eine wichtige unternehmerische Aufgabe, die der Einzelne allein nicht leisten kann. Als Dachverband betreibt der bvdm eine umfangreiche Marktforschung und liefert wertvolle Daten und Fakten.

Engagement leben

Allein oder im Konzert mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft engagiert sich der Bundesverband für eine unternehmerfreundliche Politik. Der bvdm wirkt bereits im Vorfeld wirtschaftspolitischer Entscheidungen mit, wenn diese die Branche betreffen. Er macht sich stark für eine Steuer- und Umweltpolitik, die den Interessen des Mittelstands entgegenkommt.

Meldungen

Laut dem aktuellen Lagebericht der Bundesnetzagentur ist die Gasversorgung trotz des Ukraine-Krieges weiterhin stabil. Die Bundesnetzagentur hat nach Ausrufen der Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ihre weiteren Handlungsoptionen für den Fall einer Verschärfung der Versorgungslage mit Erdgas konkretisiert.

Durch die einseitige und politisch motivierte Drosselung der Gas-Zuflüsse seitens Russlands, ist das BMWK bestrebt, die Abhängigkeit von russischem Erdgas weiter zu minimieren. Damit soll die Erpressbarkeit reduziert und die Gas-Versorgung über die Wintermonate gesichert werden.
Nachdem das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im April eingebrochen war, hellte es sich im Mai etwas auf. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex stieg gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 4,5 Prozent und machte die Verluste aus dem April wett. Damit notierte er mit 99,9 Punkten, in etwa auf seinem Vorjahresniveau. Die Schwankungen der Energiepreise sowie die hohen Kosten bei Vorleistungsgütern und die anhaltende Materialknappheit bestimmen allerdings weiterhin die Geschäftserwartungen der Unternehmen.
Nachdem das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche bereits im März abgekühlt war, brach es im April ein. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 4,4 Prozent. Damit notierte er mit 95,8 Punkten, zum zweiten Mal in Folge in diesem Jahr leicht unterhalb seines Vorjahresniveaus. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie die Schwankungen der Energiepreise führten zu pessimistischeren Geschäftserwartungen bei den Unternehmen, von denen derzeit offenbar viele mit einer weiteren Verschärfung der Lieferengpässe und Kostensteigerungen bei Vorleistungsgütern rechnen.
Seit dem 1. Januar 2022 muss die EU-Taxonomieverordnung für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten von großen Nicht-Finanzunternehmen und Finanzmarktteilnehmern angewendet werden und wird in naher Zukunft vor allem zentrale finanzierungs- und reputationsbezogene Auswirkungen auf KMU haben. Der bvdm hatte im Jahr 2020 und 2021 über die Taxonomie umfassend informiert und einen FAQ-Katalog erstellt. Zur schnellen und einfachen Prüfung der Betroffenheit von den Vorschriften der Taxonomieverordnung hat nun das FS-UNEP-Centre – eine Kooperation zwischen der Frankfurt School of Finance and Management und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen – ein EU-Taxonomy-Quick-Check-Tool für KMU entwickelt, welches u. a. prüft, ob Unternehmen direkt oder indirekt verpflichtet werden, Nachhaltigkeitsdaten offenzulegen. Allerdings sollte im Einzelfall stets eine umfassende und detaillierte Prüfung vorgenommen werden.

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