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Wirtschaftspolitik

Als Dachorganisation setzt sich der Bundesverband gegenüber dem Gesetzgeber für die sozial-, bildungs- und wirtschaftspolitischen Interessen der Unternehmen ein – direkt durch aktive Lobbyarbeit und indirekt durch die Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien.

Den Markt beobachten

Der Markt steht im Mittelpunkt aller unternehmerischen Initiativen. Die Beobachtung des Marktes und der Rahmenbedingungen, die Analyse und Prognose der konjunkturellen und strukturellen Entwicklung ist daher eine wichtige unternehmerische Aufgabe, die der Einzelne allein nicht leisten kann. Als Dachverband betreibt der bvdm eine umfangreiche Marktforschung und liefert wertvolle Daten und Fakten.

Engagement leben

Allein oder im Konzert mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft engagiert sich der Bundesverband für eine unternehmerfreundliche Politik. Der bvdm wirkt bereits im Vorfeld wirtschaftspolitischer Entscheidungen mit, wenn diese die Branche betreffen. Er macht sich stark für eine Steuer- und Umweltpolitik, die den Interessen des Mittelstands entgegenkommt.

Meldungen

Am 5. März 2021 haben die EU und die USA vereinbart, dass die gegenseitigen Strafzölle, die im Zusammenhang mit den Streitigkeiten um die illegale Sub-
ventionierung der Flugzeugbauer Airbus und Boing ab Oktober 2019 bzw.
November 2020 erhoben wurden, temporär ausgesetzt werden. Somit werden auch US-Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Druckerzeugnisse, wie ungebundene Bücher und Broschüren sowie verglasbare Abziehbilder und Transferdrucke, für eine Dauer von vier Monaten aufgehoben. Während dieser Phase soll eine gemeinsame Lösung dieses langjährigen Handelsstreits erarbeitet werden.
Nachdem sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche im Januar stark eingetrübt hatte, hellte es sich im Februar wieder auf. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex legte gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 4,5 Prozent auf 93,2 Punkte zu. Für die jüngste Besserung dürften vor allem hoffnungsvolle Erwartungen bezüglich einer baldigen Lockerung der derzeitigen Corona-Maßnahmen verantwortlich sein. Dennoch notiert der Index immer noch deutlich unter seinem Vorjahresniveau – das Minus beträgt 8,1 Prozent.
Während sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche zum Ende des letzten Jahres aufhellte, trübte es sich im Januar coronabedingt sichtlich ein. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat deutlich um saisonbereinigt 7,8 Prozent von 96,3 auf 88,8 Zähler. Im Vergleich zum Vorjahr vergrößert sich damit das Minus auf -9,7 Prozent. Nach wie vor liegt der Index aber über dem Corona-Tiefstand vom April 2020.
Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im November leicht abgekühlt hatte, hellte es sich im Dezember wieder sichtlich auf. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklima-index stieg im Vergleich zum Vormonat um saisonbereinigt 5,8 Prozent. Mit 96,4 Punkten erreichte der Index den höchsten Wert seit neun Monaten und notiert mittlerweile nur noch 4 Prozent unter seinem Vorjahresniveau. Doch auch wenn die Unternehmen den Teil-Lockdown relativ gut verkraftet haben, dürfte der Mitte Dezember angeordnete harte Lockdown deutliche Auswirkungen haben.

Die dritte Kurzumfrage des Bundesverbandes Druck und Medien zeigt, dass nahezu alle Unternehmen (90 Prozent) noch immer von Auftragsrückgängen/-stornierungen betroffen sind, rund 60 Prozent davon stark. Das sind zwar weniger als noch im Juni bzw. im April und 10 Prozent meldeten keine Beeinträchtigungen mehr, dennoch rechnen mehr als ein Drittel der Befragten für das Gesamtjahr mit einem Umsatzrückgang von mehr als 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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