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Wirtschaftspolitik

Als Spitzenverband der deutschen Druckindustrie vertritt der bvdm die wirtschaftlichen Interessen der Branchenunternehmen. Allein oder in Kooperation mit anderen Verbänden engagiert er sich mit aktiver Lobbyarbeit für eine unternehmerfreundliche Politik.

Dafür erstellt der bvdm Analysen und Prognosen konjunktureller und struktureller Entwicklungen, führt Umfragen durch und wertet Statistiken Dritter aus. Weiterhin beobachtet er Märkte und Trends, die die Druckindustrie betreffen. Und der bvdm prüft politische Vorhaben im Hinblick auf wirtschaftliche Konsequenzen für die Branche und die gesamte Wertschöpfungskette Print, um sich – wenn nötig – frühzeitig in die politische Debatte einzuschalten.

Meldungen

Aufgrund der Verwerfungen auf den Energiemärkten einigte sich der Koalitionsausschuss bestehend aus Spitzenvertretern der Ampelkoalition am 3. September auf ein neuerliches Maßnahmenpaket zur Entlastung von Bürgern und Wirtschaft. Das Paket soll ein Gesamtvolumen von mehr als 65 Mrd. Euro umfassen und dient zur Abschwächung der durch die Preisanstiege auf den Energiemärkten verursachten Kostenbelastung.
Die steigenden Energiepreise sind eine Gefahr für die gesamte Wertschöpfungskette Print, ohne dass die Möglichkeit einer angemessenen Entlastung besteht. Deshalb fordert der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) mit Hochdruck die Nachbesserung der Entlastungsprogramme für die Druck- und Medienbranche.
Nachdem das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im Juli einbrach, drehte es im August leicht nach oben. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex stieg gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 1,3 Prozent. Der Index notierte mit 85,0 Punkten jedoch rund 19,2 Prozent unter seinem Vorjahresniveau. Die Auftragsrückgänge der letzten Zeit, besonders im Werbesegment, machen der Druckbranche weiter zu schaffen und trüben die Geschäftslage sichtlich ein.
Aufgrund der zahlreichen Inanspruchnahmen der Corona-Hilfsprogramme entstehen bei den zuständigen Bewilligungsstellen und Prüfern hohe Arbeitsbelastungen. Bund und Länder haben sich daher auf eine Fristverlängerung bei der Einreichung der Schlussabrechnung für Corona-Überbrückungsprogramme bis zum 30. Juni 2023 geeinigt.
Die Einführung der Gas-Umlage ab 1. Oktober sorgt für eine zusätzliche Belastung bei gewerblichen und privaten Verbrauchern. Neben den direkten kostenseitigen Belastungen trägt dies zu einer weiteren Verschärfung auf den Beschaffungsmärkten bei. Hinzu kommen ungleichmäßige Entlastungsmöglichkeiten und rechtliche Unklarheiten bei Festpreisverträgen.
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