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Mindestlohn

Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns

Stellungnahme des Bundesverbandes Druck und Medien e. V.

Leitfaden zum gesetzlichen Mindestlohn

Anlässlich der Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2017 auf 8,84 € pro Stunde hat der bvdm zum Ende des vergangenen Jahres einen umfassenden Leitfaden für die Mitglieder der Verbände Druck und Medien herausgegeben. Diesen erhalten Mitglieder der Verbände Druck und Medien bei ihrem zuständigen Landesverband.


Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2017 auf 8,84 € pro Stunde. Trotz der Tatsache, dass die Tariflöhne der Branche deutlich darüber liegen, hat das Mindestlohngesetz auch in der Druckindustrie erhebliche Auswirkungen. Vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen sind aus Sicht des bvdm folgende Änderungen an den gesetzlichen Regelungen zu fordern:
Wer vor Jahresfrist noch annahm, auf Grund des komfortablen Lohnniveaus in unserer Branche der Einführung des Mindestlohnes zum 1. Januar 2015 gelassen entgegensehen zu können, dürfte inzwischen eines Besseren belehrt worden sein.
Das Mindestlohngesetz stellt die Unternehmen in Deutschland vor zahlreiche Umsetzungsprobleme, die der Gesetzgeber offenbar nicht berücksichtigt hat. Auch die Unternehmen der Druck- und Medienindustrie haben damit zu kämpfen. Insbesondere die im Gesetz enthaltene Auftraggeberhaftung hat zu großer Verunsicherung in den Betrieben geführt.
Zurzeit gelten in 22 der 28 EU-Mitgliedstaaten gesetzliche Mindestlöhne. Mit dem Mindestlohn i. H. v. 8,50 Euro pro Stunde gehört Deutschland zur Spitzengruppe.
Mit dem Mindestlohngesetz wird zum 1. Januar 2015 bundesweit ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt. Zum Umgang mit dem Mindestlohn hat der bvdm für die Mitglieder der Verbände Druck und Medien einen Leitfaden erstellt, den diese kostenlos über ihre Verbandsgeschäftsstelle beziehen können.