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Schüren/Hamann

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Jahr 2016 hat zu wesentlichen Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen des Einsatzes von Zeitarbeit und Werkverträgen geführt, auf die sich Betriebe und ihre Berater einstellen mussten. Mit dem Ziel, die Zeitarbeit auf ihre „Kernfunktionen zurück zu führen" und den „Missbrauch von Werkvertragsgestaltungen zu verhindern" wurde der Fremdpersonaleinsatz erheblich verkompliziert und mit deutlich höheren Risiken, von der Fiktion von Arbeitsverhältnissen bis zu strafrechtlichen Folgen, verbunden. Viele Fragen zur Auslegung der neuen Regelungen sind noch nicht geklärt.

Der umfangreiche Kommentar aus der Reihe „Beck'sche Kommentare zum Arbeitsrecht" erläutert das neue AÜG unter Einbeziehung der neuen, für die betriebliche Praxis besonders relevanten Fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit. Ausführlich werden u.a. die von Rechtsprechung und Literatur entwickelten Kriterien für die Abgrenzung von Werk-, Dienst- und Arbeitnehmerüberlassungsverträgen unter Berücksichtigung des neuen § 611a BGB erläutert.

Zu den neuen Fragen der Ermittlung der Überlassungshöchstdauer, dem neu gefassten Gleichbehandlungsgebot, zur Umsetzung der neuen Offenlegungspflichten sowie zum Streikeinsatzverbot finden sich ebenfalls wertvolle Hinweise.

Das Werk ist insgesamt eine gut verständlich gefasste Hilfe für mit Fremdpersonaleinsätzen befasste Unternehmen, Betriebsräte, Arbeitgeberverbände Richter und Rechtsanwälte.

 

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Kommentar

Schüren/Hamann

C.H.BECK
5., neu bearbeitete Auflage, 2018, Hardcover

1081 Seiten

119,00 €

ISBN 978-3-406-63895-4

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