Zum Inhalt springen

Unter dem Motto Print macht mehr draus kombiniert der Bundesverband Druck und Medien eindrückliche Bilder mit kompakten Botschaften zu einer modernen crossmedialen Kampagne, um die Vielfalt von Print über das Bedrucken von Papier hinaus zu visualisieren. Denn Print sorgt vielfach mehr denn je für Umsatz, Marktanteile, Einschaltquoten, Käufer, Wähler, Gäste, Mieter, Nutzer und Besucher.

Zur Kampagne

„Erfolg gehört den Mutigen“ war das Fazit des zweiten deutschen Digitaldruck-Kongresses am 16. Februar in Düsseldorf. Neun Experten aus Druck- und Medienunternehmen präsentierten vor rund 250 Teilnehmern in praxisnahen Fachvorträgen Strategien, Geschäftsmodelle, Vertriebskonzepte, Produktionsprozesse und Investitionsentscheidungen.
Auf Initiative des Bundesverbandes Druck und Medien hat der europäische Dachverband Intergraf eine Erleichterung beim Nachweis der Druckfarbenentfernbarkeit (Deinking) erreicht. Die Sparte Tiefdruck ist vollständig vom Deinking-Test ausgenommen; für den Heatset-Rollenoffset gilt die Ausnahme für gestrichenes Papier.
Zum dritten Mal in Folge steigen die Bruttowerbeausgaben für Print. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt des Marktforschungsunternehmens Nielsen. 2016 wurden rund 10,5 Milliarden Euro in Printwerbung investiert – ein Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2013 ist der Wert um fast 400 Millionen Euro gestiegen.
Die Stimmung in der Druck und Medienbranche hellte sich Anfang 2017 auf. Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex stieg im Januar 2017 gegenüber dem Vormonat um 4,1 % auf 106,1 Punkte und beendete damit die negative Entwicklung der zwei vorhergehenden Monate. Auch gegenüber dem Vorjahr fiel die Beurteilung der Druckunternehmen besser aus – das Geschäftsklima verbesserte sich um 2,3 %.
Die Verwendung von Chromtrioxid ist bei der Zylinderhärtung im Tiefdruck unersetzlich, bedarf aber ab dem 21. September 2017 zwingend einer Genehmigung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA). Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) unterstützt Unternehmen bei dem Vorgehen mit einer Handlungshilfe für Verbandsmitglieder.
Bekommen die Unternehmen der deutschen Druckindustrie die Kredite, die sie brauchen, zu Bedingungen, die erfüllbar sind? Um die Brancheninteressen auch in Fragen der Finanzierungspraxis wirkungsvoll vertreten zu können, ruft der Bundesverband Druck und Medien dazu auf, an der jährlichen Befragung zur Unternehmensfinanzierung teilzunehmen. Die Teilnahme ist - auch online - bis zum 15. März möglich.
Die Ausschreibung des Deutschen Instituts Druck E.V. zum „DID-Award für Druckweiterverarbeitung 2017“ hat am 1. Januar 2017 begonnen. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen der industriellen Weiterverarbeitung von Druckprodukten. Bis zum 30. Juni können Objekte eingereicht werden.
Im Dezember 2016 hat sich die Stimmung in der Druck- und Medienwirtschaft erneut eingetrübt. Der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage ging um 0,7 % auf 107,3 Zähler zurück. Dabei wurde das Vorjahresniveau um 3,3 % unterschritten. Die Druckunternehmer blickten auch weiterhin skeptischer in die Zukunft. Der saisonbereinigte Index ihrer Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate sank gegenüber dem Novemberwert um 1,8 % auf 96,8 Zähler. Zudem lag das Vorjahresniveau um 4,1 Prozentpunkte höher.