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Die Stimmung in der deutschen Druckindustrie hat sich nach drei vergleichsweise positiven Monaten im April 2016 eingetrübt. Der saisonbereinigte Indexwert zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verringerte sich gegenüber dem Vormonat um 4,5 % und ging von 119,4 auf 114,9 Zähler zurück. Beeinflusst wurde diese Bewertung wohl maßgeblich von der unbefriedigenden Geschäftslage in den Segmenten Zeitschriften- sowie Bücherdruck. Denn hier fielen die Beurteilungswerte besonders negativ aus.
In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie am 3. Mai 2016 in Köln unterbreitete der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) mit einer Lohnerhöhung von 1,2 % bei einer Laufzeit von 18 Monaten ein faires Angebot. Dennoch konnte keine Einigung mit der Gewerkschaft erzielt werden. Nach dreistündiger Verhandlung vertagten sich die Tarifparteien auf den 24. Mai 2016 in Berlin.
Mit Blick auf die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der Druckindustrie am Dienstag, den 3. Mai 2016, in Köln fordern die Arbeitgeber von den Gewerkschaftsvertretern, Fakten über die wirtschaftliche Situation der Druckindustrie nicht als Schwarzmalerei abzutun.
Die EU-Kommission unterstützt mit ihrer Strategie für den digitalen Binnenmarkt die Wirtschaft, kleine und mittelständische Unternehmen, Forschung und Behörden die neuen Technologien optimal zu nutzen. Günther Oettinger wird auf dem Deutschen Druck- und Medientag am 12. Mai in Bonn über die Ziele der Strategie und die Auswirkungen auf die Bereiche Arbeit, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft sprechen.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) kritisiert den Beschluss des Bundeskabinetts zum Verbot von Werbung für legale Produkte wie Tabakerzeugnisse.