Zum Inhalt springen

Wirtschaftspolitik

Als Spitzenverband der deutschen Druckindustrie vertritt der bvdm die wirtschaftlichen Interessen der Branchenunternehmen. Allein oder in Kooperation mit anderen Verbänden engagiert er sich mit aktiver Lobbyarbeit für eine unternehmerfreundliche Politik.

Dafür erstellt der bvdm Analysen und Prognosen konjunktureller und struktureller Entwicklungen, führt Umfragen durch und wertet Statistiken Dritter aus. Weiterhin beobachtet er Märkte und Trends, die die Druckindustrie betreffen. Und der bvdm prüft politische Vorhaben im Hinblick auf wirtschaftliche Konsequenzen für die Branche und die gesamte Wertschöpfungskette Print, um sich – wenn nötig – frühzeitig in die politische Debatte einzuschalten.

Meldungen

Am 8. Dezember 2022 einigten sich der Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf flankierende Härtefallhilfen für besonders von den gestiegenen Energiekosten betroffene Betriebe.
Die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wurde am 10.11.2022 vom Plenum des Europäischen Parlaments und am 28.11.2022 vom Rat verabschiedet. Der bvdm informiert über aktuelle Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung und bittet ggf. um Nennung von Experten aus der Druckindustrie zur Unterstützung der Arbeit des bvdm.
Die diesjährige Befragung zur wirtschaftlichen Lage der Druck- und Medienwirtschaft fand zwischen dem 12. und 26. September 2022 statt und gab erneut wertvolle Einblicke in die Entwicklung der Branche in den Jahren 2021 und 2022. Die Ergebnisse der Umfrage spiegeln die enormen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges in Verbindung mit den nachwirkenden Effekten der Coronakrise wider. Die Branche ist damit weiterhin starken wirtschaftlichen Belastungen ausgesetzt.
In der Besprechung vom 02.11.2022 beschließen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder sowie der Bundeskanzler die Einführung der Gas- und Strompreisbremse.
Das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche ist im Oktober weiter rückläufig. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex sank gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 0,8 Prozent. Der Index notierte mit 82,0 Punkten rund 19,4 Prozent unter seinem Vorjahresniveau. Die durchwachsene Auftragslage und eine damit verbundene sinkende Kapazitätsauslastung machten den Betrieben im Oktober zu schaffen, während die Geschäftsaussichten aufgrund der Unsicherheiten der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Höhe und Planbarkeit der zukünftigen Energiepreise weiterhin überwiegend pessimistisch ausfallen.
-->