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Kooperationspartner

Das Bundesumweltministerium

Das Umweltministerium begrüßt die Klimainitiative und sieht sie als Vorbild für anderen mittelständische Branchen. Im Vorfeld der Initiative hatte der bvdm gemeinsam mit dem renommierten Ökoinstitut und dem Bundesumweltmisterium das Verfahren und die CO2-Bilanzierungsparameter besprochen. So ist sichergestellt, dass der bvdm CO2-Rechner auf seriöse und valide Daten zugreift und verwendet.

Heidelberger Druckmaschinen

Harald Woerner, Produktmanagement, sagt dazu:

"Durch das Reduzieren von Makulatur, Abfall, Energieverbrauch und Emission auf ein Minimum produzieren Heidelberg und Heidelberg Kunden umweltverträglich nach dem Motto: „Ökonomisch denken, ökologisch produzieren“. Ökologische Produktion erhält nicht nur unsere Umwelt, sondern ist auch wirtschaftlich notwendig, da sie vermehrt von Kunden gefordert wird. Heidelberg steht für Umweltengagement, nachhaltiges Drucken und innovative Gesamtlösungen. Bereits seit 1992 ist Umweltschutz ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik.

Deswegen unterstützen wir die Klimainitiative des bvdm.

Wir glauben, dass das Thema bei den Verbänden genau richtig aufgehoben ist, denn nur so kann sich eine einheitliche Methode und damit ein Standard entwickeln. Wir wollen Glaubwürdigkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Deshalb unterstützen wir auch den Ansatz, das Modell im Rahmen der Intergraf zu internationalisieren. Wir halten es für richtig, dass der bvdm klimaneutrales Drucken in Kombination mit direkten Umweltschutzmaßnahmen im Druckbetrieb fördert."

manroland AG

 Vincent Krafft, manroland AG, SelectSystems, zur Zusammenarbeit:

„manroland möchte den Herausforderungen in der Emissionsreduzierung begegnen und sich mit branchenweiten Messstandards auf die Zukunft ausrichten. Diese Leitziele begründen unsere Mitarbeit in der Klimainitiative des bvdm.

Herausforderungen im Umweltschutz angehen heißt, mit bestehenden Ressourcen effizient umzugehen und den Ausstoß unvermeidbarer Emissionen zu minimieren. Mit diesem Ansatz der Klimainitiative des bvdm, der Reduzierung und Vermeidung von Umweltbelastungen, können wir uns voll identifizieren. Wichtig ist für uns zudem die Klimainitiative als Plattform zu nutzen, um die Entwicklung einheitlicher Umweltstandards voranzutreiben.

Nach welchen Kriterien messe ich den CO2-Ausstoß, wie gewährleiste ich für den Printbuyer eine Vergleichbarkeit in der Umweltfreundlichkeit von Druckereien? Das ist für die Zukunft der gesamten Branche enorm wichtig. Als Druckmaschinenhersteller müssen wir Druckereien eine glaubwürdige Transparenz über die Berechnung verursachter Emissionen schaffen, für Druckereien gilt das gleiche gegenüber ihren Kunden. Dabei sehen wir in der Zusammenarbeit mit dem bvdm und Partnern aus der Druckindustrie einen Ansatz zur Vereinheitlichung konkurrierender Systeme und Labels.

Konkrete Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und dem ökologisch verträglichen Druck fasst manroland unter dem Begriff EcoLogic zusammen. Dabei haben die voran schreitenden Klimaschutz-Aktivitäten die anfallenden Emissionen im Drucksaal schon jetzt reduziert. Und umweltfreundlich zu produzieren ist ein strategischer Faktor, eine Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg der Druckindustrie. Deshalb ist es wichtig, dass alle Teilnehmer ihre Erfahrungen in die Klimainitiative des bvdm einbringen, dann ist sie ein echter grüner Baustein zum Branchenerfolg.“

SunChemical

Rudi Lenz, CEO zur Klimainitiative

Sun Chemical: Umwelt und Nachhaltigkeitsinitiative

"Als weltweit führender Hersteller von Druckfarben, Pigmenten und Farbtechnologie ist Sun Chemical branchenführend bei der Entwicklung und Herstellung von Produkten, die eine minimale Auswirkung auf die Umwelt haben. Darüber hinaus streben wir immer nach einer maximalen Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Für uns ist es sehr wichtig – wir sehen es sogar als unsere Verantwortung an –, eine aktive Rolle bei der Reduzierung der Auswirkung unseres Geschäfts auf die Gemeinschaft zu spielen, in der wir leben und arbeiten. Wir übernehmen eine führende Position und geben Ratschläge, wie sich die Ziele von heute erreichen lassen, ohne dabei die Erreichung der Ziele von morgen zu gefährden.
Umwelt und Nachhaltigkeitsfragen haben für Sun Chemical immer oberste Priorität.

Sun Chemical wählt immer Rohstoffe und Prozesse, die die Auswirkung auf die Umwelt reduzieren. Unser Bestreben ist es, Produkte herzustellen, die oft die lokalen regulatorischen Anforderungen noch übertreffen. Sun Chemical ist seit langem bekannt für Innovation, technisches Fachwissen und für die Qualität und Leistungsfähigkeit unserer Produkte. Die Bereitstellung nachhaltiger Lösungen ist das Kernstück unserer Arbeit.

Unternehmen sind jedoch in Fragen von Klimawandel und Treibhausgasemissionen zunehmend besser informiert. Daher müssen Zulieferer die Maßnahmen, die sie zur Reduzierung ihrer eigenen Emissionen und damit zur Reduzierung der Auswirkung auf die Lieferkette ihrer Kunden ergreifen, mehr und mehr unter Beweis stellen."

Siegwerk Druckfarben

Als international agierendes Familienunternehmen bekennt sich Siegwerk zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Wir verfolgen eine sinnvolle Balance zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Bedürfnissen, ohne die Ressourcen nachfolgender Generationen zu beeinträchtigen.

Herbert Forker, Vorstandsvorsitzender Siegwerk, zur Bedeutung der Nachhaltigkeit bei Siegwerk:
„Nachhaltigkeit und langfristige Orientierung sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir betrachten das Thema Nachhaltigkeit gesamthaft, also entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unsere Prozesse werden kontinuierlich verbessert, um einen effizienten Umgang mit unseren Ressourcen zu gewährleisten.“

Für Siegwerk als einer der weltweit führenden Druckfarbenhersteller ist dies die Voraussetzung, um langfristig die Unabhängigkeit und die erfolgreiche Zukunft des Unternehmens zu sichern.
Siegwerk ist sich der Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Anteilseignern, der Gesellschaft und der Umwelt voll bewusst und hat dementsprechend strenge Maßstäbe formuliert. Die jeweils relevanten gesetzlichen Vorgaben werden genauso eingehalten wie die im Unternehmen selbst formulierten Vorschriften. Jede Siegwerk-Druckfarbe muss mit umweltschonenden Produktionstechnologien hergestellt sein und einen effizienten Prozess vom Druck über die Nutzung bis hin zur Wiederverwertung des Print- und Verpackungsproduktes unterstützen. Die Ermittlung seriöser Angaben der mit Druckaufträgen verbundenen CO2-Emissionen ist für uns eine sinnvolle und richtungweisende Initiative, die wir gerne tatkräftig unterstützen.

PEFC Deutschland

Philipp Bahnmüller Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zur Zusammenarbeit:

"Der Wald ist uns ans Herz gewachsen. Vor allem aber ist er wichtig für uns, denn er erfüllt vielfältige Funktionen: Er ist Lebensraum für Fauna und Flora, er bietet Raum zur Erholung, er filtert Luft sowie Wasser und er liefert den nachwachsenden und daher umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Alle diese „Leistungen“ gilt es zu erhalten. Dies ist aber nur mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung möglich, welche die Faktoren Ökologie, Soziales und Ökonomie gleichermaßen berücksichtigt. Für die flächendeckende Sicherstellung solch einer schonenden Waldbewirtschaftung hat sich ein Instrument besonders bewährt: die Waldzertifizierung. Diese Zertifizierung setzt nicht nur hohe Standards für die Waldbewirtschaftung, sondern erfasst ebenfalls Papier und Holz verarbeitende Unternehmen im Rahmen der sogenannten Chain of Custody. So entsteht eine lückenlose Kontrollkette vom nachhaltig bewirtschafteten Wald bis zum Endprodukt, wie z.B. einem Druckerzeugnis.

PEFC ist mit einer zertifizierten Waldfläche von rund 223 Mio. Hektar die weltweit größte unabhängige Waldzertifizierungsorganisation. Allein in Deutschland sind mehr als zwei Drittel des Waldes zertifiziert, darunter der gesamte Staatswald. Die zertifizierten Waldbesitzer haben sich freiwillig und bewusst für PEFC entschieden, obwohl sie in der Folge anspruchsvolle Waldstandards zu erfüllen haben. Denn dass ein Wald auch wirklich PEFC-konform bewirtschaftet wird, wird streng durch unabhängige und kompetente Auditoren kontrolliert.

Auch auf der Verarbeitungsseite schließen sich immer mehr Unternehmen PEFC an. Mehr als 1.400 Unternehmen nutzen bereits das PEFC Herkunftszeichen als Nachweis einer waldfreundlichen Wirtschaftsweise – allein 2009 stieg deren Zahl um über 26%. Darunter sind mittlerweile auch über 320 Druckereibetriebe.

PEFC steht also für Nachhaltigkeit auch in der Druckindustrie und ist damit ein idealer Partner der Klimainitiative des bvdm. Denn wenn man Nachhaltigkeit wirklich ernst nimmt, betrachtet man nicht nur die Herkunft des verwendeten Rohstoffs oder die Emissionsvermeidung, sondern setzt auf eine Kombination beider Ansätze – und das haben auch schon viele Kunden verstanden. Die PEFC-Zertifizierung und die Klimainitiative des bvdm bieten nicht nur einen kurzfristigen Wettbewerbsvorteil, sondern eine strategische Entscheidung mit einem langfristigen Nutzen. Denn nachhaltiges Wirtschaften ist keine Modeerscheinung, sondern ein gesellschaftlicher Trend, der von immer mehr Unternehmen aufgenommen wird."