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„Umweltschutz vorantreiben ohne dem Wirtschaften zu schaden“ – unter diesem Motto kam der Fachbereich Umwelt + Sicherheit zusammen und diskutierte die aktuellen Fragestellungen rund um Umweltschutz und Arbeitssicherheit

Der Fachbereich Umwelt + Sicherheit als Teil des Ausschusses Technik und Forschung des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) hat in seiner Frühjahrstagung 2017 den Zertifizierungsreichtum, dem die Druckindustrie im Bereich Nachhaltigkeit ausgesetzt ist, thematisiert. „Wir sehen große Chancen in den einzelnen Zertifizierungen – nur wollen wir auch noch Produzieren und nicht nur Zertifizieren.“ Diesen Zwiespalt des hohen bürokratischen Aufwandes mit jeder einzelnen Zertifizierung und gleichzeitig dem ökologischen Nutzen des Kunden wollen wir stärker herausarbeiten.

In der Arbeitssitzung des Fachbereiches Umwelt + Sicherheit wurden die rechtlichen Themen zur Genehmigungspraxis sowie Auswirkungen dieser besprochen und das Arbeitsprogramm des bvdm in Sachen Umweltschutz und Arbeitssicherheit für die kommenden Monate bis zur Herbstsitzung beschlossen.

Insbesondere der hohe bürokratische Aufwand für die Vielzahl an Zertifizierungen für die Nachhaltigkeit von Druckerzeugnissen wurde angeprangert. Es wurde angeregt, dass sich der bvdm dafür einsetzt, den Aufwand bei den Auszeichnungen zu verringern, auf die eine Druckerei (abgesehen von Kaufentscheidungen) keinen Einfluss hat, so wie es beim FSC oder PEFC der Fall ist.

Auch die umweltrelevanten Aspekte des UV-Druckes und deren energiearmer Systeme wurden diskutiert und ein Fahrplan für die Verbandsarbeit erarbeitet.