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Umwelt

Wenn es um Nachhaltig­keit geht, müssen sich Drucker nicht mehr verstecken. Im Gegen­teil: Im Vergleich zu vielen anderen Industrien hat die Druck­branche mittlerweile sogar eine Vor­reiter­rolle über­nommen. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klima­freundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der profes­sionellen Suche nach „Energie­fressern“ im Unter­nehmen werden Prozesse analysiert, Produktions­wege geprüft und Ressourcen­verbrauche hinter­fragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Material­einsparungen, der Vermei­dung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm unterstützt die Betriebe aktiv auf dem Weg in die umwelt­freundliche Produktion. Gleich­zeitig setzt er sich in Deutsch­land und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungs­anforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unter­nehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umwelt­schutz in der Wirtschaft gelingt nur dann, wenn er auch in der Wirtschaft umgesetzt werden kann.

Grüner Drucken – mehr als ein Trend. Immer mehr Druckereien schließen sich der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände an.

Der Klimarechner der Druck- und Medienverbände berechnet für alle Druckaufträge, spezialisiert nach Druckverfahren von Digitaldruck bis Tiefdruck und auch für den Verpackungsdruck, die CO2-Bilanz der Druckprodukte.

Meldungen

Für ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder EMAS und Energiemanagementsysteme gemäß ISO 50001 ist die Einhaltung des geltenden Rechts eine Grundvoraussetzung für die Zertifizierung. Ein Rechtskataster listet die für das Unternehmen zutreffenden Rechts-vorschriften und Zuständigkeiten auf. Der bvdm stellt jährlich ein aktualisiertes Rechtskataster seinen Mitgliedern zur Verfügung.
Am 13. und 14. November 2017 fand ein Kommentierungstreffen der nationalen Expertengruppe zum BVT-Merkblatt „Oberflächenbehandlung mit organischen Lösemitteln“ statt. Der bvdm hat dort die Interessen der Heatset-Rollenoffset- und Flexo- und Tiefdrucker mündlich vertreten.
Die Verwendung von Chromtrioxid ist im Tiefdruck unersetzlich, bedarf aber ursprünglich ab dem 21. September 2017 einer Genehmigung. Tiefdruckereien und andere Anwender von Chomtrioxid müssen die europäische Chemikalienagentur (ECHA) in Kürze über ihre Verwendung informieren. Das Datum des Verwendungsverbotes verschiebt sich nun auf unbestimmte Zeit.
Am 10. März 2017 hat der bvdm einen überarbeiteten Entwurf der „Zweiundzwanzigsten Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung“ – der sogenannten Mineralölverordnung – zur Stellungnahme erhalten. Bis zum 10. April 2017 sammelte der bvdm dazu Kommentare, die in eine Stellungnahme einflossen.
„Umweltschutz vorantreiben ohne dem Wirtschaften zu schaden“ – unter diesem Motto kam der Fachbereich Umwelt + Sicherheit zusammen und diskutierte die aktuellen Fragestellungen rund um Umweltschutz und Arbeitssicherheit
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