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Umwelt

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, hat die Druckbranche seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. Dabei zeigt sich: Umwelt- und klimafreundliches Arbeiten zahlt sich auch für Betriebe aus.

Denn bei der professionellen Suche nach „Energiefressern“ im Unternehmen werden Prozesse analysiert, Produktionswege geprüft und Ressourcenverbräuche hinterfragt. Im Resultat führt das häufig zu effizienterem Arbeiten, zu Materialeinsparungen, der Vermeidung von Fehlern und damit zur Senkung interner Kosten.

Der bvdm und vor allem seine acht Landesverbände unterstützen ihre Mitglieder aktiv auf dem Weg in die umweltfreundliche Produktion. Gleichzeitig setzt er sich in Deutschland und Europa dafür ein, dass Vorschriften, Gesetze oder Zertifizierungsanforderungen die wirtschaftlichen Aspekte unternehmerischen Handelns ausreichend berücksichtigen. Denn Umweltschutz in der Druck- und Medienindustrie gelingt nur dann, wenn er auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Meldungen

Im Rahmen der 3. Periode der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist geplant, insbesondere KMU durch Betriebsbesichtigungen und Fragebögen darauf zu prüfen, inwieweit die Gefährdungsbeurteilung in „risikobehafteten“ Betrieben umgesetzt wurde.
Das Bundeskabinett hat die überarbeitete Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) beschlossen. Zu den rund 50.000 betroffenen Anlagen in Deutschland gehören auch immissionsschutzrechtlich zu genehmigende Druckereien.
Die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) bestätigt in der Sitzung des Altpapierrates am 30. Juni 2021, dass Papierhersteller, Verlage und Druck-
industrie auch in diesem Jahr die in der Selbstverpflichtung erklärte Verwertungsquote grafischer Papiere eingehalten haben. Sie liegt nun bei 88 Prozent.
Die ersten Regelungen der Novelle des Verpackungsgesetzes treten zum 3. Juli 2021 in Kraft. Aus der Neuregelung ergeben sich neben einer Ausweitung der Registrierungspflicht z. B. auch Änderungen bei Transport-, Service- und Einwegverpackungen sowie den Prüfpflichten von verpackten Waren.
In seiner Plenarsitzung am 25. Juni 2021 hat der Bundesrat die tags zuvor vom Bundestag beschlossenen Änderungen am Bundes-Klimaschutzgesetz durch Verzicht auf ein Vermittlungsverfahren gebilligt. Zur Unterfütterung der mit dem Klimaschutzgesetz einhergehenden erheblichen Zielverschärfungen bei den Treibhausgasemissionen hat das Bundeskabinett zudem ein „Klimaschutz
Sofortprogramm 2022“ beschlossen.
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