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Branchenzuschläge für Zeitarbeiter – Leitfaden des bvdm

Ende September 2017 haben sich die Zeitarbeits-Arbeitgeber­verbände mit der Gewerkschaft ver.di auf einen neuen Zuschlagstarif­vertrag für Zeitarbeiter in der Druck­industrie geeinigt. Gegenüber der vorherigen Fassung von 2013 wurde eine zusätzliche Zuschlags­stufe vereinbart, die für Überlassungen von mehr als 15 Monaten gilt. Zum Umgang mit dem neuen Tarifvertrag stellt der bvdm den Mitgliedern der Verbände Druck und Medien einen Leitfaden zur Verfügung.

Der bisherige Branchen­zuschlags­tarif­vertrag (TV BZ Druck) enthält ein fünfstufiges, nach der Einsatz­dauer im Betrieb gestaffeltes Zuschlags­modell. Damit werden die Löhne der Zeitarbeiter schrittweise an das Lohnniveau der Stamm­beschäftigten einer Branche angeglichen.

Inhalt des neuen Branchen­zuschlags­tarif­vertrages

Der neue TV BZ Druck sieht folgende Branchen­zuschläge, basierend auf den Stunden­entgelten der Zeitarbeits­branche, vor:

1.nach der vierten vollendeten Woche 8 %
2.nach dem dritten vollendeten Monat 15 %
3.nach dem fünften vollendeten Monat 20 %
4.nach dem siebten vollendeten Monat 35 %
5.nach dem neunten vollendeten Monat 45 %
6.nach dem fünfzehnten vollendeten Monat 50 % (neu)

Leitfaden des bvdm

Der Tarifvertrag wirft einige Fragen auf, mit denen sich die Betriebe der Druckindustrie beim Einsatz von Zeitarbeit künftig auseinandersetzen müssen. Dies hat der bvdm zum Anlass genommen, den Leitfaden zum Umgang mit dem Branchenzuschlagstarifvertrag aus dem Jahr 2013 zu überarbeiten. Mitglieder der Verbände Druck und Medien erhalten die aktualisierte Ausgabe sowie weitere Informationen bei ihrem zuständigen Landesverband.