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bvdm-Tarif-Info

Am 29. Mai 2019 hat der Sozialpolitische Ausschuss des bvdm den mit der Gewerkschaft ausgehandelten Tarifabschluss vom 3. Mai 2019 angenommen. Ver.di hat ebenfalls bereits ihre Zustimmung erklärt. Damit ist die Tarifrunde 2018/2019 nach über 8 Monaten Verhandlung abgeschlossen. Ab Juni beginnen die vereinbarten neuen Gespräche zur Reform des Tarifwerks.

Tarifplakat „Öffnungsklauseln“

Jedes Unternehmen ist anders. Wenn die Regeln des Tarifvertrages nicht so richtig zu einem Betrieb und seinen Beschäftigten passen, sollen die Betriebe im Einzelfall davon abweichen dürfen.

bvdm-Tarif-Info

Bereits am 30. Oktober 2018 haben die Arbeitgeber ver.di ein Angebot zur Lohnerhöhung vorgelegt. Auch zur Modernisierung des Manteltarifvertrags liegen Vorschläge auf dem Tisch, die den Betrieben helfen sollen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern – und damit Arbeitsplätze zu sichern. Leider verweigert ver.di seit Monaten jegliche Verhandlungen. Aktuell haben die Arbeitgeber ver.di Terminvorschläge für den 21. oder 22. März angeboten.

Tarifplakat „Ver.di will nicht weiter“

Ver.di weigert sich derzeit, mit dem bvdm zu verhandeln. Deshalb ziehen wir vor: Die Tarifkommission des bvdm empfiehlt den Betrieben, die Löhne und Gehälter ab 1. März um 1,8 Prozent zu erhöhen.

Tarifplakat „Ver.di kommt nicht aus dem Quark“

Ver.di weigert sich derzeit, mit dem bvdm zu verhandeln. Deshalb ziehen wir vor: Die Tarifkommission des bvdm empfiehlt den Betrieben, die Löhne und Gehälter ab 1. März um 1,8 Prozent zu erhöhen.

Brief der Verbände Druck und Medien an ver.di

In einem gemeinsamen Schreiben an die Gewerkschaft ver.di haben sich die Arbeitgeber zum Erhalt des Flächentarifvertrages in der Druckindustrie bekannt.

Offener Brief von Sönke Boyens an Frank Werneke

Am 22. November 2018 hat die Gewerkschaft ver.di die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) über ein neues Lohnabkommen und eine Reform des Manteltarifvertrages (MTV) abgebrochen und erklärt, ihre Streikaktivitäten zu verstärken und sich auf das Aushandeln von Haustarifverträgen zu konzentrieren.

Plakat: „So geht es doch nicht weiter“

ver.di hat bisher alle Angebote der Arbeitgeber zur Lösung des Tarifkonflikts einfach ignoriert. Es hilft aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken.

Plakat: "Oh Du Fröhliche"

ver.di hat das faire Lohnangebot des bvdm abgelehnt und die Tarifverhandlungen am 22. November 2018 abgebrochen. Jetzt liegt es an ver.di, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Tarif-Info „Öffnungsklauseln im Manteltarifvertrag“

Zu den von den Arbeitgebern vorgeschlagenen Öffnungsklauseln im Manteltarifvertrag für betriebliche Regelungen verbreitet ver.di Angst und Schrecken. Dabei können Öffnungsklauseln auch für Arbeitnehmer sehr attraktiv sein.

Tarif-Info „Manteltarifvertrag für Neueinstellungen“

Die Arbeitgeber haben ver.di angeboten, auch für neue Arbeitsverhältnisse einen Manteltarifvertrag abzuschließen. Dieser würde sich zwar in einigen Punkten vom alten MTV unterscheiden, die darin geregelten Arbeitsbedingungen wären aber trotzdem sehr attraktiv.

Tarif-Info „Anhänge zum Manteltarifvertrag“

Die Anhänge zum Manteltarifvertrag enthalten Regelungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz, für Berufswechsel und zur Besetzung von verschiedenen Maschinentypen. Der bvdm hat ver.di Gespräche über eine Neufassung der Anhänge angeboten.

bvdm-Tarif-Info

Am 30. Oktober 2018 haben die Arbeitgeber der Gewerkschaft ver.di Lohnerhöhungen für die Zeit bis Ende Februar 2021 angeboten. Auch zur Modernisierung des Manteltarifvertrages haben sie Vorschläge gemacht. Denn das Tarifwerk ist so hoffnungslos veraltet, dass es in den Betrieben kaum noch gilt.

Ist das ein Grund zu streiken?

Die Arbeitgeber haben angeboten, dass der Manteltarifvertrag für bestehende Arbeitsverhältnisse wieder gelten soll. Für Sie bleibt also alles beim Alten. Das hat ver.di abgelehnt.

Ihr Vertrag bleibt Ihr Vertrag

Der Manteltarifvertrag stammt aus Zeiten, als es weder pdfs, Internet noch Digitaldruck gab. Er regelt Tätigkeiten, die es gar nicht mehr gibt. Trotzdem lehnt ver.di eine Reform ab. Deshalb haben die Arbeitgeber den MTV gekündigt. Bis etwas anderes vereinbart wird gelten seine Regeln natürlich weiter – ebenso wie Haustarife und die Arbeitsverträge.

Das wäre für Sie drin gewesen

Trotz schwieriger Lage haben die Arbeitgeber ein gutes Angebot gemacht. Die Gewerkschaft hat unser Lohn-Angebot am 30.10.2018 abgelehnt und Ihnen damit einen attraktiven finanziellen Zugewinn verwehrt.

UPDATE FAKTENCHECK Tarifrunde Druckindustrie 2018

Die Gewerkschaft ver.di hat das Lohnabkommen aus dem Jahr 2016 zum 31. August 2018 gekündigt und fordert eine Lohnerhöhung von 5 %. In mittlerweile vier Verhandlungsrunden hat es bisher keine Einigung gegeben. Die Arbeitgeber haben am 30. Oktober 2018 ver.di ein umfassendes Kompromisspaket vorgelegt, das neben einem fairen Lohnabschluss auch die Zusage enthielt, den Manteltarifvertrag für bestehende Arbeitsverhältnisse wieder in Kraft zu setzen. Die Gewerkschaft verbreitet zu diesem Angebot der Arbeitgeber gezielt Falschinformationen, um Sorge vor dem Verlust tariflicher Ansprüche zu wecken, Streiks anzuzetteln und so Mitglieder zu gewinnen.

Plakat "Die Kosten steigen"

Druckfarben, Papiere, Druckmaschinen und Strom sind schmerzhaft teurer geworden – eine Belastung, die wir im harten Konkurrenzkampf nicht einfach an unsere Kunden weitergeben können. Forderungen nach mehr Lohn müssen diese Tatsachen berücksichtigen. Denn jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.

Plakat "Preis-Alarm Papier!"

Ohne Papier können wir nicht drucken. Seit Jahresbeginn sind die Preise für Papier enorm gestiegen. Das Problem dabei: Preiserhöhungen sind angesichts des starken Wettbewerbs schwer durchsetzbar. Es besteht die Gefahr, dass Kunden abspringen – im Ausland drucken oder noch stärker auf Onlinekommunikation setzen. Zu hohe Forderungen nach mehr Lohn gefährden daher die Betriebe und die Arbeitsplätze.

FAKTENCHECK Tarifrunde Druckindustrie 2018

Am 17. September 2018 beginnen die Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband Druck und Medien und der Gewerkschaft ver.di über ein neues Lohnabkommen für die gewerblichen Arbeitnehmer der Druckindustrie. Die Gewerkschaft hat das Lohnabkommen von 2016 zum 31. August 2018 gekündigt und gleichzeitig eine Erhöhung der Löhne um 5 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten gefordert. Der bvdm hat diese Forderung zurückgewiesen. Die wichtigsten Antworten der Arbeitgeber auf die Behauptungen der Gewerkschaft fasst dieser Faktencheck zusammen.

Plakat: "Draufgelegt - nicht abgehängt"

Die Tarifpartner in der Druckindustrie sind sich ihrer Verantwortung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stets bewusst. Deshalb sind die Löhne gut – und besser als in vielen anderen Branchen. Das belegen auch die Tarifabschlüsse 2014 und 2016. Verantwortliches Handeln bedeutet aber zugleich, die Augen vor der schwierigen Situation der Druckindustrie nicht zu verschließen.

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