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Auf Grundlage des Entgelttransparenzgesetzes können Beschäftigte ab 2018 in größeren Betrieben Auskunft über die Entgeltstrukturen ihres Arbeitgebers verlangen. Ferner werden Berichtspflichten und freiwillige Prüfverfahren zur Entgeltgleichheit eingeführt. Mitglieder der Verbände Druck und Medien unterstützt ein Leitfaden beim Umgang mit den neuen Regelungen.
Am 30. März 2017 hat der Bundestag das umstrittene Entgelttransparenzgesetz verabschiedet. Trotz der deutlichen Kritik, auch durch den bvdm (Stellungnahme vom 28. Februar 2017), hat es im parlamentarischen Verfahren gegenüber dem Kabinettsbeschluss vom 11. Januar 2017 keine Änderungen mehr gegeben. Die neuen Auskunftsansprüche, Prüfverfahren und Berichtspflichten, die das Gesetz vorsieht, werden keinen Nutzen für arbeitende Frauen mit sich bringen, dabei aber Betriebe – und zwar sogar die tarifgebundenen – mit zusätzlicher Bürokratie in erheblichem Ausmaß belasten.

Faire Chancen statt bürokratischer Symbolpolitik

Stellungnahme des bvdm zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen | 28. Februar 2017