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Fotos: David Ausserhofer/www.ausserhofer.de

Bernhard Theiss mit Ullstein-Preis ausgezeichnet

Bernhard Theiss, seit 1987 Verleger und Herausgeber zahlreicher Zeitungen, erhielt den Rudolf-Ullstein-Preis als höchste Auszeichnung, die in Deutschland im grafischen Gewerbe verliehen wird. Die Preisverleihung fand am 26.02.2015 in Berlin im Axel-Springer-Hochhaus statt.

Mit dem Ullstein-Preis würdigt das Kuratorium der Ullstein-Stiftung Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Branche verdient gemacht haben.

Bernhard Theiss, 21. Träger des Preises, hat sich weit über seine beruflichen Verpflichtungen hinaus für die Belange und die Zukunft der Druckindustrie engagiert. Ehrenamtlich aktiv in der Verbandsarbeit der Branche, war er von 1997 bis 2014 Vorsitzender des Ausschusses Technik + Forschung des Spitzenverbandes der deutschen Druckindustrie und damit auch Vizepräsident im Präsidium des bvdm. In dieser Funktion setzte er zahlreiche wichtige Impulse. So erkannte er frühzeitig die Möglichkeiten der Digitalisierung als Chance zur Vernetzung und setzte Maßstäbe für entsprechende Standards zur Qualitätssicherung.

Als einer der Ersten in Deutschland reagierte Theiss Mitte der 90er Jahre auf die prognostizierte Nachfrage nach vierfarbigen Zeitungen. Gemeinsam mit Maschinenherstellen, Forschungsinstituten und anderen Verbänden arbeitete der Ausschuss Technik + Forschung unter seiner Leitung an geeigneten technischen Lösungen und wirtschaftlich effizienten Prozessen – mit Erfolg. Heute tragen die von Bernhard Theiss mitentwickelten Standards erheblich zur Qualität in der Druckproduktion in Deutschland bei – auch im vierfarbigen Zeitungsdruck.

Der Preis in Form des Ullstein-Ringes wurde übereicht durch den Vorsitzenden des Kuratoriums der Ullstein-Stiftung und Präsidenten des Bundesverbandes Druck- und Medien, Wolfang Poppen.
Bernhard Theiss wurde 1946 in Stuttgart geboren, heute lebt er in Aalen.

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