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Verpackungsgesetz

Ab dem 1. Januar 2019 gilt: Druckereien, die ihre Produkte verpackt und gewerbsmäßig an private Endverbraucher in den Verkehr bringen, müssen sich offiziell registrieren. Wer das nicht tut, riskiert Vertriebsverbote.

Nicht Registrieren ist keine Option

Die Verbände Druck und Medien boten daher an neun Orten in ganz Deutschland branchen­spezifische Infor­mations­­veranstaltungen an. Denn bereits die Versand­verpackung für Flyer, Visitenkarten oder Broschüren ist in der Regel lizen­zierungs­­pflichtig. Aus erster Hand erhielten Druck- und Medien­dienstleister umfassende Informationen über die neuen Regelungen des Verpackungs­gesetzes 2019. Von den Experten der Verbände sowie des System­betreibers interseroh erfruhren sie praxisnah, welche Pflichten ihr Unternehmen betreffen, was mit dem Begriff End­verbraucher gemeint ist, wie das Registrierungs­verfahren abläuft, und wie Sie Ihre Verpackungen recycling­gerecht gestalten können.

infoKompakt beim VDM NordOst in Berlin

Eindrücke von der Veranstaltung

Leitfaden für Betriebe

Damit die Druckereien schnell und einfach erfassen können, welche Verpflichtungen aus dem Gesetz auf sie zukommen, stellen die Verbände Druck und Medien ihren Mitgliedern eine Handlungshilfe zur Verfügung. Der Leitfaden für Druckereien, der die wesentlichen Neuerungen des Verpackungsgesetzes beleuchtet, wird Mitgliedern im Rahmen der infoKontakt-Veranstaltungen kostenfrei zur Verfügung gestellt und kann bei den Landesverbänden Druck und Medien bestellt werden.

Hintergrund

Das „Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen“ – kurz: Verpackungsgesetz (VerpackG) tritt am 1. Januar 2019 voll­umfänglich in Kraft und löst die bisher geltende Verpackungs­verordnung ab. Es gilt auch für Druckereien, denn bereits die Versand­verpackung für Flyer, Visiten­karten oder Broschüren ist in der Regel lizensierungs­pflichtig. Und die Kontrollen werden schärfer.

Bereits im Vorfeld hat der Bundesverband Druck und Medien in seinen Stellungnahmen zu den Gesetzentwürfen den hohen bürokratischen Aufwand durch das neue Gesetz kritisiert und die Sorge geäußert, dass dadurch mit neuen Kostenlasten für Druckereien zu rechnen ist.

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