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Trend zu nachhaltiger Druckproduktion setzt sich durch

Berlin, 12.10.2021. Die Klimainitiative des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) verzeichnet einen enormen Zulauf. Die Anzahl der Mitglieder ist innerhalb eines Jahres um 10 Prozent, die Menge des durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensierten CO2 um 15 Prozent gestiegen.

Dem immer wiederkehrenden Vorwurf, Print sei umweltschädlich, setzt der bvdm nicht zuletzt mit seiner Klimainitiative der Druck- und Medienverbände klare Fakten entgegen. In Kooperation mit Organisationen, die eine CO2-Kompensation anbieten, stellen kontinuierlich mehr Druckereien ihre Produktion klimaneutral. Allein die Initiative des bvdm verzeichnet im Jahr 2021 einen Zuwachs von 10 Prozent. Darüber hinaus hat die Arbeitsgemeinschaft Grafischer Papiere (AGRAPA) ihre Selbstverpflichtung zur Verwertung von Druckpapieren nicht nur erfüllt, sondern sie liegt mit 88 Prozent Verwertungsquote erneut über dem gegenüber dem Umweltministerium selbst erklärten Ziel. Dazu arbeiten insbesondere Unternehmen, die hochvolumige Drucksachen wie Werbe- und Informationspost herstellen, zunehmend auf freiwilliger Basis nach den strengen Vorgaben des Blauen Engel UZ 195 und anderen Umweltmanagementanforderungen wie ISO 14001 oder EMAS. In den mit diesen Zertifizierungen verbundenen Berichten wird besonders deutlich, dass die Unternehmen wirklich und nachvollziehbar nachhaltig arbeiten. Als Teil einer Wertschöpfungskette, die überwiegend in Deutschland und Europa tätig ist, ist die Transparenz hinsichtlich Produktionsprozessen, Vertragspartnerschaften oder Subunternehmen besonders hoch. Gleichzeitig ist damit gewährleistet, dass Umweltstandards, Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung von Beschäftigten den hohen deutschen und europäischen Vereinbarungen entsprechen. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit von Werbepost finden unter www.werbeposterhalten.de.

Klimainitiative führt zu umfassender Nachhaltigkeit

Einen zentralen Aspekt beim Klimaschutz nimmt die Energie- bzw. CO2-Einsparung ein. Deshalb sieht die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände ein Energieaudit durch einen externen Dienstleister vor, um bereits zu Beginn mögliche Einsparpotenziale in Bezug auf den CO2-Ausstoß zu erschließen. Betriebe, die bereits ein Energiemanagementsystem (wie EMAS oder ISO) vorweisen können, sind davon ausgenommen. 

Nähere Informationen über Strategien und Maßnahmen zum Erreichen von Klimaneutralität und die Möglichkeiten staatlicher Förderungen bieten die Verbände Druck und Medien. (bvdm)

 


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