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Sinnlose Einschränkungen helfen weder Umwelt noch Verbrauchern

Online-Dialog: Der Wert der Werbepost

Berlin, 26.05.2021. Nicht adressierte Post im Briefkasten ist ein wichtiges Werbe- und Kommunikationsinstrument für Handel, Verbraucher, Dienstleister, Städte, Gemeinden sowie gemeinnützige Organisationen. Gleichzeitig stehen derartige Hauswurfsendungen – Prospekte, Beilagen, Gemeindebriefe, Flyer oder Parteienwerbung – für ein beträchtliches Auftragsvolumen in der Druck-, Medien- und Werbewirtschaft.

Diesen gedruckten Informationen will die Initiative „Letzte Werbung“ nun politisch einen Riegel vorschieben. Sie kämpft dafür, dass Hauswurfsendungen zukünftig nur in Briefkästen mit einem Aufkleber „Werbung erwünscht“ geworfen werden dürfen. Durch eine derartige Umstellung unseres bewährten Systems wären – zumindest zeitweilig – rund 30 Millionen Haushalte von dem gewohnten Informationsfluss abgeschnitten.

Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) setzt sich daher gemeinsam mit dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW), dem Handelsverband Deutschland (HDE), dem Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (vdp), dem Deutschen Dialogmarketing Verband e.V. (DDV) und dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) gegen eine Umstellung der Gesetzeslage für Hauwurfsendungen von Opt-out zu Opt-in ein.

„Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger über Hörfunk, Fernsehen und Internet uneingeschränkt Werbung oder Informationen regionaler Organisationen erhalten dürfen, aber für Print ein Verbot gelten soll, wenn man der Zustellung nicht explizit zustimmt“, kritisiert Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm, das Anliegen der Initiative, „zumal die Nachhaltigkeitsargumente für diese Einschränkung auf sehr, sehr dünnem Eis stehen“.

Mit dem Ziel, offen über die tatsächliche Nachhaltigkeit von Hauswurfsendungen – die relevanten wirtschaftlichen, sozialen und umweltrelevanten Faktoren – zu diskutieren, lädt die Allianz der Verbände am 2. Juni 2021 in der Zeit von 18:00?19:30 Uhr zu einer virtuellen Fachdiskussion ein.

Es diskutieren:

  • Dr. Ralph Dittmann, Geschäftsführer der WKS Druckholding GmbH
  • Martin Jacobi, Vizepräsident REACH, Deutscher Dialog Marketing Verband e.V.
  • Sebastian Sielmann, Initiative „Letzte Werbung“
  • Prof. Dr. Stefan Ansgar Gäth, Abfall- und Ressourcenmanagement, Universität Gießen
  • Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski, Professor für Wirtschaftsrecht, Humboldt Universität Berlin 
 

Moderation: Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld
 
Bitte melden Sie sich unter folgendem Link an: zaw.de/anmeldung-online-dialog/.
Umfassende Informationen zu dem Thema finden Sie unter: www.bvdm-online.de/fileadmin/Praesentationen/Praesentation_Der-Wert-der-Werbepost.pdf.  (bvdm)

 

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