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Pressemitteilungen

Angesichts der bedrohlichen Situation der Energieversorgung der deutschen Wirtschaft und der in Kraft gesetzten Stufe 1 des Notfallplans Gas warnt der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) vor Maßnahmen und Entscheidungen, die systemrelevante Produktionen der Druck- und Medienwirtschaft einschränken würden.

Am 12. Mai 2022 lädt der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) zum infoKompakt „Leuchtstoffröhren vor dem Aus“ ein. Präsentiert wird, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen müssen, um trotz der neuen EU-Restriktionen eine zweckmäßige Beleuchtung zu gewährleisten.
Nachdem das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche sich im Februar noch etwas aufhellen konnte, kühlte es im März wieder ab. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 1,7 Prozent und notierte mit 100,6 Punkten erstmals seit einem Jahr wieder leicht unterhalb seines Vorjahresniveaus. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie der damit einhergehende enorme Anstieg der Energiepreise führten zu pessimistischeren Geschäftserwartungen bei den Unternehmen, von denen derzeit offenbar viele mit einer weiteren Verschärfung der Lieferengpässe bei Druckpapieren rechnen.
In der dritten Verhandlungsrunde haben sich die Tarifpartner am 29. März 2022 auf ein neues Lohnabkommen und die befristete Verlängerung des Manteltarifvertrages geeinigt. Die Maschinenbesetzungsregeln sollen überarbeitet werden.
Der Informationsaustausch zwischen Druckindustrie und Papierindustrie/Papiergroßhandel ging in die zweite Runde. Das große Interesse der Branche am infoKompakt des bvdm zeigen 260 Teilnehmer.

Über den bvdm

Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von acht regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell über 7.200 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit mehr als 120.000 Beschäftigten.

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