Zum Inhalt springen

Pressemitteilungen

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat sich in einer breiten Allianz der Organisationen der Medien-, Werbe- und Kommunikationsbranche mit einem schriftlichen Appell an Kanzleramtschef Helge Braun, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters gewendet und wirksame und vor allem praxisnähere wirtschaftspolitische Unterstützung eingefordert.
Innerhalb von nur sechs Wochen ist das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland nahezu zum Erliegen gekommen. Auch die Druck- und Medienbranche ist von den Auswirkungen der Pandemie akut betroffen.
Angesichts der krisenbedingten Auftragsausfälle in der Druck- und Medienwirtschaft und im Hinblick auf die absehbare Unsicherheit der Geschäftslage der gesamten Branche fordert der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die zuständigen Bundesministerien auf, Kurzarbeitergeld auf Auszubildende auszudehnen und bei der geplanten Rechtsverordnung zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes auch die Druck- und Medienbranche zu berücksichtigen.
Mit Nachdruck hatte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Politik zu der Klarstellung aufgefordert, dass Druck- und Medienunternehmen unverzichtbare Teile von Liefer- und Wertschöpfungsketten sind, ohne die das Funktionieren unserer Gesellschaft nicht möglich ist. Entsprechende Schreiben waren den verantwortlichen Stellen auf Bundesebene vom bvdm zugestellt worden.
Angesichts der stetig steigenden Zahlen von Corona-Infizierten ergreift die Politik zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie eindämmen sollen. Sogenannten nicht systemrelevanten Organisationen drohen Betriebseinschränkungen und -verbote.

Über den bvdm

Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von acht regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 7.500 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit knapp 130.000 Beschäftigten.

-->