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Pressemitteilungen

Seit dem 1. Januar 2021 gelten die neuen Vergabekriterien für die Beantragung des Blauen Engel für Druckerzeugnisse. Die Verbände Druck und Medien und die RAL gGmbH bieten dazu am 23. März 2021 die Onlineveranstaltung infoKompakt „Blauer Engel“ an.
In den letzten Wochen haben die Ankündigungen von Preiserhöhungen für Papier, teilweise im signifikanten Ausmaß von 6 bis 8 Prozent, viele Druckdienstleister erreicht. Sie bereiteten auch dem Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) als Branchenverband große Sorge, sieht sich doch die Druckindustrie in der aktuellen Krisensituation der Pandemie noch weniger in der Lage, Preiserhöhungen durch Zulieferer an ihre Kunden weiterzureichen.
Standards steigern die Wirtschaftlichkeit. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) engagiert sich deshalb in nationalen und internationalen Normungsgremien bei der Entwicklung von Branchenstandards. In den letzten Wochen erschienen mehrere ISO-Normen für die Druckindustrie. Von herausragender Bedeutung sind dabei die Neuerungen bei den PDF-Austauschformaten. Darüber hinaus wurden Prüfmethoden zur Bildqualitätsbewertung und zur Beurteilung gedruckter Deckweiß-Schichten genormt.
Während sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche zum Ende des letzten Jahres aufhellte, trübte es sich im Januar coronabedingt sichtlich ein. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat deutlich um saisonbereinigt 7,8 Prozent von 96,3 auf 88,8 Zähler. Im Vergleich zum Vorjahr vergrößert sich damit das Minus auf -9,7 Prozent. Nach wie vor liegt der Index aber über dem Corona-Tiefstand vom April 2020.
Was viele Wirtschaftsunternehmen bis 2030 anstreben, setzt der Bundesverband Druck und Medien schon heute um: Er kompensiert die nicht vermeidbaren Emissionen seiner Tätigkeiten in Ausgleichsprojekten und erlangt dadurch den Status CO2-neutrales Unternehmen.

Über den bvdm

Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von acht regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell über 7.200 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit mehr als 121.000 Beschäftigten.

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