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Pressemitteilungen

Der Bundesverband Druck und Medien sowie ver.di haben dem Verhandlungsergebnis vom 18. Mai 2020 zugestimmt. Damit erfolgt unter anderem die eigentlich im Juni 2020 anstehende Lohnerhöhung frühestens im September.
Am 18. Mai 2020 einigten sich der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und ver.di auf eine Tarifvereinbarung zur Bewältigung der Corona-Krise in der Druckindustrie. Dazu gehören die Verschiebung von Lohnerhöhungen sowie Verlängerungen des bestehenden Lohnabkommens und des Manteltarifvertrages.
Damit Druckereien und ihre Kunden in der Corona-Krise nicht auf den bewährten Qualitätsnachweis gemäß Prozessstandard Offsetdruck (PSO) verzichten müssen, kann die Zertifizierung ab sofort auch online erfolgen.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) spricht sich gegen eine Erhöhung des Mindestlohnes zum 1. Januar 2021 aus. Gerade eine nachlaufende Branche wie die Druck- und Medienbranche wird auch noch 2021 mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen haben. Die zusätzliche Belastung würde viele Unternehmen überfordern und Arbeitsplätze gefährden.
Das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche hat sich im April massiv verschlechtert. Bereits im Vormonat hatte sich angedeutet, dass die Auswirkungen des Coronavirus auf die Druckindustrie enorm sein würden. Im aktuellen Monat zeigt sich nun, wie stark die Beeinträchtigungen tatsächlich sind.

Über den bvdm

Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von acht regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 7.500 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit knapp 130.000 Beschäftigten.

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