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Pressemitteilungen 2020

Der Geschäftsklimaindex der deutschen Druck- und Medienbranche konnte den im Mai begonnenen Erholungskurs auch im Juni fortsetzten. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex stieg im Juni gegenüber dem Vormonatswert um saisonbereinigt 1,2 Prozent auf 85,2 Punkte. Allerdings liegt er damit erneut unter seinem Vorjahresniveau – das Minus beträgt 14,2 Prozent.
Die Ergebnisse der aktuellen Branchenumfrage des Bundesverbandes Druck und Medien e. V. (bvdm) signalisieren eine leichte Zuversicht hinsichtlich der Umsatzentwicklung in der Druck- und Medienwirtschaft.
Die Mindestlohnkommission hat am 30. Juni 2020 die überraschende Empfehlung abgegeben, den gesetzlichen Mindestlohn in vier Schritten (9,50 Euro – 9,60 Euro – 9,82 Euro – 10,45 Euro) über einen Zeitraum von zwei Jahren zu erhöhen.
Die vom Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschlossene Senkung der Umsatzsteuer zum 1. Juli 2020 wird zu einem enormen Verwaltungsaufwand für die Unternehmen führen – auch in der Druck- und Medienwirtschaft. Schon vor endgültiger Verabschiedung bzw. Inkrafttreten des Gesetzes hat der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) daher einen Frage- und Antwortkatalog erstellt.
Die Verwertungsquote für grafische Papiere in Deutschland liegt aktuell bei 83,3 Prozent. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) anlässlich ihrer Jahressitzung mit. Druckindustrie, Papierhersteller und Verlage haben damit erneut ihre gegenüber der Bundesregierung eingegangene Selbstverpflichtung erfüllt, die Verwertungsquote dauerhaft über 80 Prozent (+/- 3 Prozent) zu halten.
Eine aktuelle Studie bestätigt, dass auch Druckprodukte, die im UV-Bogenoffsetdruckverfahren hergestellt werden, Verbraucher nicht gefährden. Das gilt auch, wenn die Druckfarben nicht komplett durchgehärtet sind.
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