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Pressemitteilungen 2020

Das Coronavirus hat unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben massiv verändert. Welche Konsequenzen die Pandemie auf die deutsche Druck- und Medienindustrie hat, zeigen die Ergebnisse der Branchenumfrage, die vom Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und seinen Landesverbänden vom 20. bis 26. April 2020 durchgeführt wurde.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) warnt davor, die Liquidität von Betrieben durch die vom Koalitionsausschuss beschlossene stufenweise Anhebung des Kurzarbeitergeldes zu gefährden.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat sich in einer breiten Allianz der Organisationen der Medien-, Werbe- und Kommunikationsbranche mit einem schriftlichen Appell an Kanzleramtschef Helge Braun, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters gewendet und wirksame und vor allem praxisnähere wirtschaftspolitische Unterstützung eingefordert.
Innerhalb von nur sechs Wochen ist das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland nahezu zum Erliegen gekommen. Auch die Druck- und Medienbranche ist von den Auswirkungen der Pandemie akut betroffen.
Angesichts der krisenbedingten Auftragsausfälle in der Druck- und Medienwirtschaft und im Hinblick auf die absehbare Unsicherheit der Geschäftslage der gesamten Branche fordert der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die zuständigen Bundesministerien auf, Kurzarbeitergeld auf Auszubildende auszudehnen und bei der geplanten Rechtsverordnung zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes auch die Druck- und Medienbranche zu berücksichtigen.
Mit Nachdruck hatte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Politik zu der Klarstellung aufgefordert, dass Druck- und Medienunternehmen unverzichtbare Teile von Liefer- und Wertschöpfungsketten sind, ohne die das Funktionieren unserer Gesellschaft nicht möglich ist. Entsprechende Schreiben waren den verantwortlichen Stellen auf Bundesebene vom bvdm zugestellt worden.
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