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Pressemitteilungen 2020

Zur Aufrechterhaltung der Liquidität von Corona-geschädigten Unternehmen fordert der bvdm in einer konzertierten Aktion mit 36 weiteren Verbänden (darunter auch VDZ, ZAW, BDI und HDE sowie das Baugewerbe) die Aufnahme von drei zentralen steuerlichen Regelungen in das in dieser Woche im Bundestag beratene Corona-Steuerhilfegesetz.
Der Bundesverband Druck und Medien sowie ver.di haben dem Verhandlungsergebnis vom 18. Mai 2020 zugestimmt. Damit erfolgt unter anderem die eigentlich im Juni 2020 anstehende Lohnerhöhung frühestens im September.
Am 18. Mai 2020 einigten sich der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und ver.di auf eine Tarifvereinbarung zur Bewältigung der Corona-Krise in der Druckindustrie. Dazu gehören die Verschiebung von Lohnerhöhungen sowie Verlängerungen des bestehenden Lohnabkommens und des Manteltarifvertrages.
Damit Druckereien und ihre Kunden in der Corona-Krise nicht auf den bewährten Qualitätsnachweis gemäß Prozessstandard Offsetdruck (PSO) verzichten müssen, kann die Zertifizierung ab sofort auch online erfolgen.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) spricht sich gegen eine Erhöhung des Mindestlohnes zum 1. Januar 2021 aus. Gerade eine nachlaufende Branche wie die Druck- und Medienbranche wird auch noch 2021 mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen haben. Die zusätzliche Belastung würde viele Unternehmen überfordern und Arbeitsplätze gefährden.
Das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche hat sich im April massiv verschlechtert. Bereits im Vormonat hatte sich angedeutet, dass die Auswirkungen des Coronavirus auf die Druckindustrie enorm sein würden. Im aktuellen Monat zeigt sich nun, wie stark die Beeinträchtigungen tatsächlich sind.
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