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Digitaler Wandel braucht Visionen

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, erklärte der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt einst in einem Interview – und relativierte seine Aussage später als „pampige Antwort auf eine dusselige Frage“. Denn Visionen sind natürlich wichtig: Sie sind der Ausgangspunkt für Ziele, Strategien und Maßnahmen. Wer keine Vision hat, hat kein Ziel. Und wer kein Ziel hat, kommt nirgends an.

Geschäftsmodelle für das Digitalzeitalter, Methoden, um Innovationen marktfähig zu machen, Best Practices für die Eingangs- und Ausgangslogistik sowie Nachhaltigkeit als profitabler Wettbewerbsfaktor standen neben vielen weiteren zukunftsorientierten Themen im Mittelpunkt des Treffpunkt Innovation am 7. und 8. November in Berlin.

25 erfolgreiche Experten hatte der Bundesverband Druck und Medien zusammengetrommelt, um rund 130 Teilnehmern Inspiration und Hilfestellungen für die Druckwelt von morgen zu bieten. Präsentationen und vor allem Diskussionen zeigten Möglichkeiten und Wege auf, wie Unternehmen Kunden gewinnen und binden, ihre Effizienz steigern und ihre Wertschöpfungsprozesse optimieren.

Fazit: Innovation hat weniger mit Technik zu tun als mit Menschen. Denn es kommt auf Ideen und Prozesse an. Amazon zum Beispiel macht ein Drittel seines Umsatzes über das Angebot „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch …“. So schaffe künstliche Intelligenz zwar keine neuen Produkte, aber das Potenzial, mit KI den Geschäftserfolg zu steigern, ist riesig.

Auch der Ansatz, etwas bewusst nicht zu tun, kann sich langfristig als eine rentable Strategie erweisen. Wenn bestimmte Kundenwünsche den hochautomatisierten Workflow zu sehr aufhalten, lehnt Robert Dembinski von Lensing Druck, Dortmund, auch schon mal einen Auftrag ab.

Einig waren sich die Teilnehmer in jedem Fall darüber, dass es in Kundengesprächen immer noch viel zu häufig um Preise ginge und zu selten um die Ziele, die ihre Kunden mithilfe der Druck- und Mediendienstleister erreichen wollen und können.

Druckfähige Bilder

Treffpunkt Innovation 1

Durch den Treffpunkt Innovation führte Matthias Tietz, Geschäftsführer der Rheinisch-Bergischen Druckerei in Düsseldorf, Vorsitzender des bvdm-Ausschusses Technik + Forschung und bvdm-Vizepräsident.

Treffpunkt Innovation 2

Verkaufen statt verwalten: Torsten Wehnert von Nozar Diamantwerkzeuge beschwor die Teilnehmer, mehr Mut, Engagement und Chuzpe zu zeigen. Damit hat er Nozar zu neuen Erfolgen verholfen.

Treffpunkt Innovation 3

Robert Dembinski, Lensing Druck, Jens Meyer, PrintXMedia Süd, Daniel Ackermann, Saxoprint, und Steven Müller, E. Michaelis & Co. KG, zeigten auf, wie sich Logistik im Unternehmen verbessern lässt.

Treffpunkt Innovation 4

Harry Belz, bvdm-Experte für Prozessstandardisierungen und der Kopf des Treffpunkt Innovation.

Treffpunkt Innovation 5

Welche Methoden führen zum Erfolg? Martin Talmeier, Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, im Gespräch mit Miriam Paulus, Ideenwerk Nozar Druck & Werbung, Kerstin Willenbockel, Mundschenk Druck- und Vertriebsgesellschaft, und Michael Pietrek, Gould Finch.

Treffpunkt Innovation 6

Was müssen Führungskräfte im KI-Zeitalter leisten? Dr. Paul Albert Deimel, Bundesverband Druck und Medien, im Gespräch mit André Limburg, Insight International Management Consultants, und Dr. Just Mields, Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse.

Treffpunkt Innovation 7

Innovationen entstehen am Besten, wenn man bereit ist, die Perspektive zu verändern. Daher gab es zur Abendveranstaltung die Fotoausstellung „Perspektivwechsel“ von Christian Bedeschinski.

Treffpunkt Innovation 8

Schön, wenn ein Kongress richtig Spaß macht!

Bilder: HC Plambeck.

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