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bvdm-Wirtschaftsausschuss: Umfassend vernetzte Druckproduktion nicht am schleppenden Breitbandausbau scheitern lassen

Der Wirtschafts­ausschuss des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) hat in seiner Frühjahrs­tagung 2017 die Potenziale einer umfassend vernetzten Produktion erörtert. Er appelliert an die Druckunternehmen, die Vernetzung des gesamten Unternehmens – vom Auftraggeber über den Zulieferer bis zum Endkunden – in den Fokus zu nehmen, anstatt den Blick einzig auf Prozesse innerhalb des eigenen Betriebes zu richten.

Dies setzt jedoch eine leistungsfähige und flächendeckende digitale Infrastruktur voraus. Daher fordert der Wirtschafts­ausschuss von der Politik, den Breitband­ausbau verstärkt voranzutreiben. „Das ist ein wichtiger Baustein, um die Wettbewerbs­fähigkeit der deutschen Druckindustrie aufrecht­zuerhalten“, konstatierte der Ausschuss­vorsitzende Thorsten Anhalt.

Auf der Tagung wurde das Thema „Industrie 4.0“ aus dem Blickwinkel eines Management Informations­systems betrachtet, das ein Druck­unternehmen bei einer automatisierten Produktion als zentrales Steuerungs­element unterstützen kann. Effizienz­gewinne sind beispielsweise durch den automatisierten Papier­einkauf, der nach Eingang des Kunden­auftrags ausgelöst wird, oder eine dynamische, von der aktuellen Auslastung der Druck­maschinen abhängige Preis­kalkulation beim Erstellen von Angeboten möglich. Die intelligente Abwicklung von Aufträgen spart außerdem Rüstkosten, da zum Einrichten der Druck- und Weiter­verarbeitungs­maschinen weniger Zeit benötigt wird. Alles in allem schafft der in der Branche mittlerweile erreichte Vernetzungsgrad Effizienz­vorteile, mit denen sich auch Erträge generieren lassen.

„Dafür muss aber auch die nötige digitale Infrastruktur vorhanden sein“, so Anhalt weiter.

Thorsten Anhalt, Vorsitzender bvdm-Wirtschaftsausschuss

 



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