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Pressemitteilungen aus dem Jahr 2016

Der Bundesrat hat der Reform der Erbschaftsteuer zugestimmt. Damit wird für Betriebe endlich die dringend erforderliche Rechtssicherheit geschaffen. Der Bundesverband Druck und Medien hatte das Gesetzgebungsverfahren kritisch begleitet. Die Neuregelung wird rückwirkend zum 1. Juli 2016 in Kraft treten.
Die Druckindustrie beteiligt sich unter Federführung der Heidelberger Druckmaschinen AG an den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi/VAE. Der nationale Berufe-Wettbewerb wird vom Bundesverband Druck und Medien (bvdm) unterstützt. Er findet im November 2016 in Heidelberg/Wiesloch statt. Der Gewinner trägt den Titel „Deutscher Meister im WorldSkills Germany Berufswettbewerb Drucktechnik 2016“.
Am 6. und 7. Oktober tagte zum vierten Mal der Treffpunkt Technik des bvdm. In Fachgremien des Dachverbandes sowie in dem offenen Forum Innovation diskutierten Experten die Techniken, Prozesse, Geschäftsfelder und Kundeninteressen von morgen.
Zum 11. Mal wurde am 6. Oktober 2016 der DID-Award für herausragende Druckweiterverarbeitung verliehen. Die Auszeichnung nahm Erik Kurtz, Geschäftsführer der Kösel GmbH & Co KG entgegen. Mit dem Preis würdigte die Jury das Produkt „Oskar Leo Kaufmann: 69 Projekte 2012-1996“. Die Entscheidung zwischen zahlreichen exzellenten Arbeiten war ihr nicht leicht gefallen und am Ende siegte das Klappbuch mit einer aus zwei Streifbroschüren gefertigten Deckenkonstruktion. Das kreative Konzept sowie exzellentes Falzen, Zusammentragen, Fadenheften, Einhängen und die passgenaue Verbindung der zwei Bände überzeugten die Experten.
Derzeit liegt dem Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf zur Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen vor. Zwar hatte die Bundesregierung zuvor einige der auch durch den Bundesverband Druck und Medien (bvdm) geforderten Änderungen aufgegriffen. Nach wie vor bleibt aber erheblicher Änderungsbedarf, um Tarifautonomie und unternehmerische Flexibilität zu bewahren. In einer neuen Stellungnahme kritisiert der bvdm, dass der aktuelle Gesetzentwurf die Instrumente Zeitarbeit und Werkverträge stark einschränken würde.
Das Stimmungsbild in der deutschen Druckindustrie zeigt sich erfreulich. Der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage von Druckunternehmen stieg im September 2016 um 1,2 % gegenüber dem Vormonat. Das derzeitige Indexniveau von 115,4 Zählern lag mit 3,9 % auch über dem Vorjahrestand. Zudem wurden die ersten drei Quartale 2016 mit im Durchschnitt 114,7 Punkten um 1,9 % besser beurteilt als der entsprechende Vorjahreszeitraum.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) bezieht deutlich Stellung zur geplanten Reform des Mutterschutzrechts. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sorge in seiner vorliegenden Form für mehr Bürokratie und Rechtsunsicherheit, wie der Verband in einer Stellungnahme kritisiert.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind für den Geschäftsalltag auch in der Druckindustrie von herausragender Bedeutung. Neue Rechtsprechung erfordert deren regelmäßige Anpassung. Daher haben die Druck- und Medienverbände die Allgemeinen Geschäfts-, Zahlungs- und Lieferungsbedingungen für die Druckindustrie unter Federführung des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) neu überarbeitet. Mitglieder der Druck- und Medienverbände können die aktualisierten AGB kostenlos beziehen.
Der „MedienStandard Druck 2016 – Technische Richtlinien für Daten, Prüfdruck und Auflagendruck“ stellt die Grundlage dar zur reibungslosen technischen Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Vorstufendienstleister und Druckbetrieb und steigert so Qualität, Attraktivität und letztlich Wettbewerbsfähigkeit der Druckmedien. Das kostenlos bereitgestellte Standardwerk des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) ersetzt ab sofort die bisher gültigen Richtlinien aus dem Jahr 2010.
Die Stimmung in der deutschen Druckindustrie hat sich im August 2016 gegenüber dem Vormonat eingetrübt. Der entsprechende saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage von Druckunternehmen fiel um 2,5 %. Das derzeitige Indexniveau von 114,3 Zählern sank auch gegenüber dem Vorjahrestand ( 0,4 %).
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