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Voruntersuchung zum Bedarf beruflicher Qualifizierung für die Gestaltung immersiver Medien abgeschlossen

Berlin, 27.08.2021. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der Voruntersuchung über die Notwendigkeit eines neuen Ausbildungsberufes für die Gestaltung immersiver Medien veröffentlicht. Darin wird die Schaffung eines neuen Ausbildungsberufes empfohlen.

Zu den immersiven Medien werden in der Voruntersuchung die Bereiche Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR), Mixed Reality (XR) und 360°-Anwendungen gezählt. Diese kamen bisher hauptsächlich in den Bereichen Gaming, Militär oder Luftverkehr zum Einsatz. Inzwischen ermöglichen stabilere Bandbreiten bei der Datenübertragung und leistungsfähigere Endgeräte neue Anwendungsgebiete. AR, VR und XR beschleunigen den Designprozess im Automobilbau, Chirurginnen und Chirurgen werden mithilfe von virtueller Haptik geschult und im Bildungsbereich können über neue Formate und Kanäle Lerninhalte anschaulich und interaktiv vermittelt werden.

Trotz der wachsenden Bedeutung der immersiven Medien gibt es im Bereich der Qualifizierung keine adäquaten Angebote. Bisher wurde der Personalbedarf meist mit Quereinsteigern, Studienabbrechern oder Autodidakten abgedeckt. Qualifizierungsangebote privater Anbieter sind meist mit hohen Kosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbunden. So entstand die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Qualifizierung. Dabei war sehr schnell deutlich, dass eine Integration dieser Inhalte in die Berufe Mediengestalter Digital und Print oder Bild und Ton nicht möglich ist, da dies den Umfang der Ausbildungsberufe sprengen würde.

Den vollständigen Abschlussbericht der „Voruntersuchung zum Bedarf beruflicher Qualifizierung für die Gestaltung immersiver Medien“ des BIBB erhalten Sie per E-Mail mit dem Betreff „Immersive Medien“ an bildung@bvdm-online.de. (bvdm)

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