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Gesetz über unternehmerische Sorgfaltspflichten in Lieferketten

Berlin, 04.08.2021. Große Unternehmen sind ab 2023 verpflichtet, dafür zu sorgen, dass menschenrechts- und umweltbezogene Standards in ihren Lieferketten eingehalten werden. Dies wird auch Auswirkungen auf KMU in der Lieferkette haben.

Am 11. Juni wurde im Bundestag das Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz – LkSG) verabschiedet. Am 25. Juni 2021 hat der Bundesrat das Gesetz gebilligt, das am
22. Juli 2021 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde. Das Inkrafttreten ist für den 1. Januar 2023 vorgesehen.

Das Gesetz basiert auf dem seit 2016 geltenden Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte der Bundesregierung, in dem die Erwartung an Unternehmen formuliert wird, in angemessener Weise die menschenrechtlichen Risiken in ihren Liefer- und Wertschöpfungsketten zu ermitteln, darüber zu berichten und Beschwerdeverfahren zu ermöglichen. Die bislang freiwilligen Anforderungen werden nun als rechtlich verbindliche Sorgfaltsstandards festgeschrieben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei ihrem Landesverband. (bvdm)

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