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Corona-Bund-Länder-Hilfen: Härtefallhilfen können ab sofort beantragt werden

Berlin, 19.05.2021. Unternehmen und Selbstständige, die erhebliche finanzielle
coronabedingte Schäden erlitten haben und in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern unberücksichtigt geblieben sind, können ab sofort die „Härtefallhilfen“ beantragen. Diese sollen im Regelfall den Förderbetrag von 100.000 Euro nicht überschreiten. Sie werden von Bund und Ländern kofinanziert und von jedem Bundesland individuell ausgestaltet, sodass die Antragsvoraussetzungen sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können. Dabei findet bei den entsprechenden Bewilligungsinstitutionen der jeweiligen Bundesländer eine Einzelfallprüfung statt. Es besteht aber kein Rechtsanspruch. Die Antragstellung erfolgt für alle Antragsberechtigten grundsätzlich über einen prüfenden Dritten.

Da es nach wie vor viele Unternehmen und Selbstständige gibt, die stark coronageschädigt sind aber aufgrund von speziellen Fallkonstellationen nicht die einzelnen Kriterien für die umfangreichen aber doch sehr komplex gestalteten Coronahilfen des Bundes erfüllen können und somit nicht antragsberechtigt sind, wurde im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März 2021 die Einrichtung eines Härtefallfonds angekündigt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Landesverband.

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