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Fotoquelle: fanjianhua/Freepik.de

Energiekrise: Lage auf den Energiemärkten

Der bvdm kämpft seit April 2022 dafür, dass politische Entscheidungen und entsprechende Maßnahmen die Druck- und Medienwirtschaft nicht einschränken oder über Gebühr belasten. Wir fordern ausreichende Entlastungsmöglichkeiten für die Druckbranche.

Hintergründe, politische Forderungen des bvdm, Perspektiven und hilfreiche Informationen Dritter zur aktuellen Lage auf den Energiemärkten.

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Aktuelle Meldungen

Die Obi-Baumärkte geben ihre gedruckten Prospekte auf, stellen auf Online-Kommunikation um und begründen diesen Schritt mit „der Umwelt zuliebe“. Dieses Argument ist scheinheilig, denn online-Kommunikation ist nicht nachhaltiger als Print. Im Rahmen seiner Initiative Green Printing statt Greenwashing ruft der bvdm das Unternehmen zu Ehrlichkeit auf. Denn tatsächlich geht es dem Konzern ums Geld und nicht ums Klima.
Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) wendet sich gegen eine Verlängerung der seit 2017 bestehenden Einfuhrzölle der EU-Kommission für leichtgewichtige gestrichene Papiere aus China. Angesichts der aktuellen Papierknappheit würde sich durch eine Fortführung der Antidumping- und Antisubventionszölle auf chinesische Importe in die Europäische Union die Lage für die Druckproduktion nicht entspannen.
Nach zweijähriger Pause fand der Deutsche Druck- und Medientag mit über 200 Druck- und Medienunternehmern in Leipzig statt. Mit Vorträgen und Diskussionen über Nachhaltigkeit, Marketing und Digitalisierung präsentierte er drei zukunftsrelevante Kernthemen der Branche und setzte wichtige richtungsweisende Impulse.
Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche im Mai etwas erholt hatte, gab es im Juni erneut nach. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex sank gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 3,9 Prozent auf den Stand von April ab. Der Index notierte mit 95,5 Punkten rund 6 Prozent unter seinem Vorjahresniveau. Die anhaltenden Auswirkungen des Ukrainekriegs, vor allem steigende Energiepreise und Unwägbarkeiten bei der Gasversorgung sowie die weiterhin angespannte Lage der Lieferketten trüben die Geschäftserwartungen ein.
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