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Coronavirus

Krisenunterstützung für Betriebe

Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat eine Krise mit gravierenden Auswirkungen hervorgerufen – auch auf die Unternehmen der Druck- und Medienindustrie. Der Bundesverband Druck- und Medien (bvdm) und die acht Landesverbände versorgen die Betriebe daher kontinuierlich mit Information über Hilfen auf Bundes- und Landesebenen und erstellen aktuelle Hinweise, Arbeitshilfen und Leitfäden, die die Betriebe innerbetrieblich wie auch im Umgang mit Kunden und Zulieferern ganz konkret unterstützen. Aktuelle Informationen finden sich auch auf den Webseiten der Verbände. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter der Verbände mit weiteren Informationen und für individuelle Beratungen zur Verfügung.

Aktuelle Meldungen

Mit Nachdruck hatte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Politik zu der Klarstellung aufgefordert, dass Druck- und Medienunternehmen unverzichtbare Teile von Liefer- und Wertschöpfungsketten sind, ohne die das Funktionieren unserer Gesellschaft nicht möglich ist. Entsprechende Schreiben waren den verantwortlichen Stellen auf Bundesebene vom bvdm zugestellt worden.
Angesichts der stetig steigenden Zahlen von Corona-Infizierten ergreift die Politik zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie eindämmen sollen. Sogenannten nicht systemrelevanten Organisationen drohen Betriebseinschränkungen und -verbote.
Von der positiven Stimmung, die noch im Vormonat vorherrschte, ist im März nichts mehr zu spüren. Aufgrund der Coronavirus-bedingten Verschlechterung der konjunkturellen Lage trübte sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche sichtlich ein. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 4,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich büßte der Index saisonbereinigt 3,9 Punkte ein und notierte mit 97,5 Zählern auf einem Acht-Monats-Tief. Das ganze Ausmaß der Coronakrise dürfte sich indes erst im Konjunkturtelegramm des Aprils zeigen.
Die Gewerkschaft ver.di fordert Betriebsräte und Mitglieder auf, die Zustimmung zu Kurzarbeit davon abhängig zu machen, dass der Arbeitgeber das Entgelt auf 90 % des Nettoverdienstes aufstockt. Der bvdm weist diese Forderung entschieden zurück.
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