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Vom 30. Juni bis 1. Juli fand der Deutsche Druck- und Medientag 2022 in Leipzig statt. Mit Vorträgen und Diskussionen über Nachhaltigkeit, Marketing und Digitalisierung gab es im Unternehmerforum drei zukunftsrelevante Kernthemen der Branche und der Deutsche Druck- und Medientag setzte wichtige richtungsweisende Impulse.

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Aktuelle Meldungen

Mit Blick auf den Beginn der Tarifverhandlungen in der Druckindustrie am
14. Februar 2022 hat der Verhandlungsführer des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm), Dr. Klemens Berktold, die Gewerkschaft ver.di dazu aufgerufen, die wirtschaftliche Situation der Betriebe realistisch zu betrachten.
Mit einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums soll das Wahlversprechen der SPD, den Mindestlohn in diesem Jahr auf 12 € zu erhöhen, umgesetzt werden. Der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) stellt sich diesem Vorhaben entgegen, weil sich der Mindestlohn weiterhin an der Entwicklung der Tariflöhne orientieren müsse. Ferner fordert der bvdm gesetzliche Regelungen, um Minijobs weiterhin sinnvoll nutzen zu können und die aus dem Mindestlohngesetz resultierende Bürokratie zu reduzieren.
Nachdem sich das Geschäftsklima der deutschen Druck- und Medienbranche zum Jahresende etwas aufgehellt hatte, trübte es sich im Januar wieder ein. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 2,5 Prozent auf 99,3 Punkte. Damit lag er zwar sichtlich über seinem Vorjahresniveau. Allerdings notierte er nach wie vor unter seinem Vorkrisenniveau vom Februar 2020 – das Minus betrug 3,1 Zähler. Anhaltende Lieferengpässe bei Vorleistungsgütern belasten die aktuelle Geschäftslage der Druck- und Medienunternehmen sichtlich und behindern ihre Produktionsaktivitäten zum Jahresbeginn stark.
Politik muss sich um zu hohe Energiepreise kümmern, Strafzölle auf chinesische Papierimporte müssen wegfallen
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