| Sozialpolitischer Ausschuss |
| Zentrale Aufgabe des Sozialpolitischen
Ausschusses (SPA) ist es, die Unternehmen der Druckindustrie im
Bereich der Sozial- und Tarifpolitik aktiv zu vertreten.
Entscheidend ist dabei, die unterschiedlichen Interessen zu
berücksichtigen und auszugleichen. Da die Ausschussmitglieder
von Unternehmen aller Betriebsgrößen und -arten
entsandt werden, ist eine einseitige Interessenvertretung
ausgeschlossen. |
| Hauptaufgabe des SPA ist die Gestaltung der
Tarifpolitik für die Druckindustrie. Dazu gehören u.a. die
Erarbeitung und das Aufstellen der arbeitgeberseitigen Ziele im
Rahmen von Tarifverhandlungen, die Kündigung von
Tarifverträgen sowie die Formulierung von Forderungen
gegenüber der Gewerkschaft. Insbesondere wählt der SPA die
Mitglieder der Tarifverhandlungskommission. Tarifverträge
werden in der Regel nur mit seiner Genehmigung wirksam. |
| Der SPA ist außerdem die
Interessenvertretung der Druckindustrie in allen sozialpolitischen
Angelegenheiten. Dazu zählt die Einflussnahme auf die
gesetzliche Entwicklung in arbeits- und sozialrechtlicher sowie
gesellschaftspolitischer Hinsicht. Der Sozialpolitische Ausschuss
ist darüber hinaus zuständig für die zentrale
Regelung aller das Druckgewerbe betreffenden arbeits -und
sozialrechtlicher Fragen, für die eine einheitliche Lösung
geschaffen werden soll. Eine sehr wichtige Aufgabe ist
außerdem die sozialpolitische Zusammenarbeit mit anderen
Branchen in den Gremien der Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände (BDA). Die dort vom gemeinsamen Willen
getragenen Entscheidungen haben als Stimme und
Meinungsäußerung der gesamten Wirtschaft ein besonderes
Gewicht in der politischen Diskussion. |
 |
Dr. Wolfgang Pütz
Vorsitzender |