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Allgemeine Informationen

Ausbildungsvergütungen

Die Ausbildungsvergütungen sind in den Tarifverträgen der Druckindustrie festgelegt. Ab 1. August 2017 erhalten Auszubildende die nachfolgenden Vergütungen pro Monat in den aufgeführten Ausbildungsjahren. 

1. Ausbildungsjahr929,91 Euro/Monat
2. Ausbildungsjahr981,04 Euro/Monat
3. Ausbildungsjahr1032,17 Euro/Monat
nach 3. Ausbildungsjahr1083,30 Euro/Monat

Die Bezahlung für Mitarbeiter der Druckindustrie richtet sich nach dem Lohnabkommen, das zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Bundesverband Druck und Medien abgeschlossen wird. Die Lohnhöhe selbst ist abhängig davon, welcher Lohngruppe man zugeordnet wird. Für Facharbeiter im 2. Gehilfenjahr gilt z.B. die Lohngruppe V. Weitere Auskünfte für Mitgliedsbetriebe der Verbände erteilen die Druck- und Medienverbände.

Checkliste Ausbildung

Checkliste zur Berufsausbildung

Interaktive Checkliste mit den wichtigsten Hinweisen für den Abschluss und die Kontrolle des Ausbildungsvertrags. PDF-Datei, DIN A4, jeweils neueste Auflage.

Ausbildungspläne der Druck- und Medienberufe

Interaktive Ausbildungspläne der Druck- und Medienberufe. Kostenloser Download: hier

Bildungsadressen Druck und Medien

Leitfäden

Leitfaden für Praktika

Gemeinsam mit dem Bundesarbeits- und dem Bundesbildungsministerium haben BDA, DIHK und ZDH sowie der Bundesverband der Freien Berufe den Leitfaden für Praktika erstellt. Der Leitfaden wendet sich sowohl an Unternehmen als auch an Praktikanten. Er enthält eine umfassende, den verschiedenen Formen von Praktika Rechnung tragende Darstellung der maßgeblichen arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen.

Leitfaden für Auslandsaufenthalte

Der Leitfaden richtet sich insbesondere an Betriebe, die ihren Mitarbeitern einen Auslandsaufenthalt ermöglichen möchten, bislang aber keine Erfahrung damit haben.

Verbundausbildung

Betriebe, die noch keine Ausbildungserfahrung haben, sehr spezialisiert sind, keinen eigenen Ausbilder beschäftigen oder nicht alle Ausbildungsinhalte im Hause abdecken, können sich mit anderen Betrieben zu einem Ausbildungsverbund zusammenschließen. Das Berufsbildungsgesetz sieht diese Möglichkeit vor. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat dazu eine Handreichung für Betriebe herausgegeben.

Materialien zur Verbundausbildung

Ausbildungsplätze schaffen durch Kooperation – Ausbilden im Verbund!

Handreichung zur Organisation von Ausbildungsverbünden, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Muster

Kooperationsvertrag über eine Ausbildung im Verbund

Muster

Ausbildungsübernahme-Vertrag Ausbildungsverein

Geflüchtete

Zur Integration von Geflüchteten gibt es eine gemeinsame Seite der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft (BDA, BDI, ZDH) und der Bundesagentur für Arbeit (BA): www.erfolgreich-integrieren.de. Sie unterstützt mit zahlreichen konkreten und praktischen Angeboten Arbeitgeber und Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten.

Sprachniveau

In vielen Bewerbungen beziehen sich die Angabe des Sprachniveaus auf die Einteilung des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Die Einteilung erfolgt in die Stufen A (Anfänger), B (Fortgeschrittene) und C (sehr gute Sprachkenntnisse), die jeweils in zwei Niveaus unterteilt sind.

Damit die Auszubildenden dem Berufsschulunterricht folgen können, empfiehlt der bvdm ein Sprachniveau von mindestens B1.

In der nachfolgenden Tabelle sind die einzelnen Niveaus kurz beschrieben:

NiveauBedeutung
A1 Die Person kann alltägliche, vertraute Ausdrücke sowie ganz einfache Sätze verstehen und verwenden. Hierzu gehören beispielsweise die Frage und Beantwortung nach dem Wohnort.
A2Die Person ist in der Lage, Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke zu verstehen, die mit den wesentlichen Bereichen des unmittelbaren Alltags zu tun haben. Hierzu gehört beispielsweise die Beschreibung des eigenen Arbeitsplatzes beziehungsweise der Ausbildung.
B1Die Person versteht die wichtigsten Inhalte bei Verwendung einer klaren Standardsprache, wenn es um vertraute Dinge bei der Arbeit, Schule oder Freizeit geht. So kann sich die Person in einfacher Form und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern, beispielsweise darüber welche Ziele der Mensch verfolgt.
B2Die Person kann die wichtigsten Inhalte komplexer Texte verstehen und versteht im eigenen Spezialgebiet, beispielsweise in der Berufsschule, auch Fachdiskussionen. Die Person ist in der Lage sich so spontan und fließend zu verständigen, dass ein Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist.
C1Die Person versteht ein breites Spektrum an anspruchsvollen, längeren Texte und kann auch implizite Bedeutungen wahrnehmen, die nicht offen ausgedrückt werden. Zudem ist die Person in der Lage spontan und fließend – beispielsweise am Arbeitsplatz - zu sprechen und sich über komplexe Themen zu äußern.
C2Die Person kann praktisch alles, was sie liest und hört ohne Mühe verstehen. Sie kann sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken.

Weiterführende Informationen findet man unter https://www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-qualifizieren/berufsbezogene-sprachfoerderung