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Verband Papier, Druck und Medien Südbaden |
| Qualifizierungsoffensive Druck und Medien | |||||||||||
| Die einheitliche Struktur und die Vorteile der Berufsausbildung auch auf die Weiterbildung der Branche zu übertragen, ist Ziel der Qualifizierungsoffensive der Druck- und Medienverbände und ver.di Medien unter dem Dach des Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA). Vor allem verlässliche Qualifizierungsstandards sind bei der unübersichtlichen Zahl von Weiterbildungsangeboten unterschiedlichster Bildungsanbieter wichtig. Deshalb wurde auch im Bereich der Weiterbildung unter dem dach des ZFA ein neuer bundesweit einheitlicher Qualifizierungsstandard geschaffen, der Facharbeitern mit klassischen Berufsabschlüssen mehr Chancen bietet. | |||||||||||
| Das modulare Qualifizierungskonzept orientiert sich an folgenden Zielen | |||||||||||
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| Weiterbildung auf hohem Niveau | |||||||||||
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| Die vier strategischen Schritte zum Ziel | |||||||||||
| 1. Kompetenzscan: Der ZFA hat anhand aktueller Prüfungsanforderungen einen Fragenkatalog entwickelt, mit dem Interessenten in einem praxisorientierten Kompetenzscan ihre vorhandenen Fertigkeiten und Kenntnisse neutral prüfen lassen können. Bundesweit führen berufene Fachleute in den Bildungseinrichtungen der Druck- und Medienverbände und ver.di diesen Check in einem persönlichen Gespräch durch und beraten bei Bedarf auch hinsichtlich persönlicher Potenziale und beruflicher Möglichkeiten. Auf der Grundlage des individuellen Qualifizierungsbedarfs wird nach dem Kompetenzscan eine Empfehlungsliste mit Weiterbildungsmaßnahmen ausgearbeitet als roter Faden zum Qualifizierungsziel. | |||||||||||
| 2. Qualifizierungsphase: Als Fachkraft verfügt man bereits über viel Wissen und praktische Erfahrungen. Das modulare System der Anpassungsqualifizierung ermöglicht es deshalb, einzelne fehlende Elemente in Teilbereichen mit gezielten Bildungsmaßnahmen auszugleichen. Jeder Mensch hat seine individuelle Art zu lernen und seine zeitlichen sowie sozialen Rahmenbedingungen. Wo, wie und wann das zu ergänzende Wissen erworben wird, entscheidet jeder individuell. Grundsätzlich ist die Zertifikatsprüfung des ZFA nicht an eine bestimmte Weiterbildungsmaßnahme gebunden. Ob man ein Anwenderseminar in der Schulungseinrichtung des Verbandes oder bei ver.di besucht, die notwendige Qualifikation am Arbeitsplatz erwirbt, elektronisch im Internet lernt oder berufsbegleitend im Selbststudium per Handbuch Wissen vertieft jeder bestimmt seinen idealen Weg. | |||||||||||
| 3. Praxisorientierte ZFA-Prüfung: Experten der jeweiligen beruflichen Fachbereiche haben eine erwachsenengerechte praktische Prüfung erstellt. Die Aufgabenstellung entspricht der täglichen Praxis in den Betrieben und orientiert sich an den aktuellen Ausbildungsverordnungen und Prüfungsinhalten. Nach dem Besuch von Kursen oder einem anderweitigen Erwerb des erforderlichen Wissens kann man sich zu den mehrmals im Jahr in den Bildungszentren der Verbände und von ver.di stattfindenden Prüfungen anmelden. Zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung muss eine Mindestpunktzahl erreicht werden. Die Bewertung der Leistungen wird aufgrund eines bundesweit standardisierten Prüfschlüssels von einem neutralen, von Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern besetzten Prüfungsausschuss vorgenommen. | |||||||||||
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| Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Verbandsgeschäftsstelle. |