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Zukunft sichern: Arbeitsproduktivität steigern, Kosten senken

Die Forderungen der Arbeitgeber nach einer Reform des Manteltarifvertrages in der Druck- und Medienindustrie

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat den Manteltarifvertrag für die Druckindustrie zum 31. März 2011 gekündigt. Die Branche muss sich konsolidieren, die strukturelle Krise überwinden, Arbeitsbedingungen anpassen und damit Arbeitsplätze zukunftsfähig erhalten. Erforderlich ist eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Betriebe bei gleichzeitiger Kostenreduzierung. Die Arbeitgeber stehen damit auch zu ihrer Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern. Sie wollen die Arbeitsbedingungen sozial ausgewogen gestalten und die Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze in der Druckindustrie stärken.  Forderung

Mittwoch, 29. Juni 2011
Tarifergebnis in der Druckindustrie
Arbeitgeber: Abschluss bietet Betrieben hohe Planungssicherheit

Bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf einen neuen Lohntarifvertrag mit 33monatiger Laufzeit geeinigt.

Dienstag, 28. Juni 2011
6. Tarifverhandlungsrunde in der Druckindustrie beginnt
Aktuell beginnt in Berlin die 6. Runde der Tarifverhandlungen in der Druckindustrie. Getagt wird in kleiner Verhandlungskommission. Die Arbeitgeber werden in den Gesprächen ihre Forderungen zu notwendigen Reformen im Manteltarifvertrag und damit der Kostenentlastung der Betriebe weiter bekräftigen. In der vorherigen Verhandlung hatten die Arbeitgeber der Gewerkschaft dazu konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt und erwarten nun konstruktive Antworten der Gewerkschaft.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Fünfte Verhandlungsrunde in der Druckindustrie vertagt

Die fünfte Runde der Lohn- und Manteltarifverhandlungen in der Druckindustrie für die 160 000 Beschäftigten der Branche brachte heute abermals keinen Abschluss. Die Verhandlungen werden am 28. Juni in Berlin weitergeführt.

Donnerstag, 16. Juni 2011
5. Verhandlungsrunde in der Druckindustrie beginnt
Die Tarifverhandlungen in der Druckindustrie werden aktuell in fünfter Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main weitergeführt. Die Arbeitgeber fordern die Gewerkschaft ver.di auf, statt zu streiken, nun endlich konstruktiv zu verhandeln. In der vergangenen Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber der Gewerkschaft einen Vorschlag zur Änderung der Besetzungsregeln vorgelegt. Der bvdm appelliert an die Gewerkschaft nun ernsthaft an der Zukunftsfähigkeit der Branche und des Flächentarifvertrages mitzuarbeiten.
Donnerstag, 09. Juni 2011
dpa-Meldung: Redakteure und Drucker demonstrieren in Frankfurt

Frankfurt (dpa) – Drucker und Zeitungsredakteure haben am Donnerstag in Frankfurt/Main gemeinsam gegen eine Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen demonstriert. Zu einer Kundgebung vor dem Rathaus Römer versammelten sich am Mittag Teilnehmer aus mehreren Bundesländern. Die Polizei zählte rund 1500 Demonstranten. Mit Trillerpfeifen, einem Trommelkonzert und Slogans wie «Journalismus ist mehr wert» wandten sie sich gegen Gehaltskürzungen und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.

Donnerstag, 09. Juni 2011
Arbeitgeber verurteilen Streiks in der Druckindustrie

Der Bundesverband Druck und Medien verurteilt die Streikaktivitäten der Gewerkschaft ver.di und deren Informationspolitik im Tarifkonflikt der Druckindustrie aufs schärfste. Die Gewerkschaft hat für den heutigen Donnerstag, 9. Juni, gemeinsam mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) zu einer Großkundgebung in Frankfurt am Main auf dem Römer aufgerufen.

Dienstag, 31. Mai 2011
Vierte Verhandlungsrunde in der Druckindustrie vertagt

Auch die vierte Verhandlungsrunde der Lohn- und Manteltarifverhandlungen in der Druckindustrie für die 160 000 Beschäftigten der Branche ist heute nach achtstündiger Sitzung in München vertagt worden. Die Verhandlungen werden am 16. Juni 2011 in Frankfurt am Main weitergeführt.

Dienstag, 31. Mai 2011
dpa-Meldung: Vierte Tarifrunde der Druckindustrie

München (dpa/lby) – Für die bundesweit rund 160 000 Beschäftigten der Druckindustrie beginnt heute (Dienstag/11.00) in München die vierte Tarifrunde. Die Aussichten auf eine Einigung sind allerdings düster. «Wir stehen noch ganz am Anfang», sagte Siegfried Heim von der Gewerkschaft Verdi. Die Arbeitnehmervertreter verlangen unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber im Bundesverband Druck und Medien (bvdm) lehnen diese Forderung angesichts seit Jahren sinkender Auflagen der Tageszeitungen sowie dramatischer Einbrüche bei den Werbeeinnahmen als völlig inakzeptabel ab. Sie wollen den ihrer Einschätzung nach zu starren Manteltarif reformieren und pochen auch auf eine Abkehr von der 35-Stunden-Woche. Stattdessen verlangen sie eine flexible Öffnung bis hin zu 40 Stunden.

Dienstag, 17. Mai 2011
Tarifverhandlungen in der Druckindustrie ohne Einigung auf den 31. Mai vertagt
Forderungen der Gewerkschaft blenden Realität aus

Bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie für die 160 000 Beschäftigten der Branche ist es auch nach achtstündiger Verhandlung zu keiner Annäherung zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft gekommen. Die Arbeitgeber sehen bei der Gewerkschaft derzeit keinen echten Willen, durch eine Veränderung des Manteltarifvertrages den Flächentarif zu erhalten. Bislang bleibt die Gewerkschaft bei ihrer starren ablehnenden Haltung bezüglich der Arbeitgeberforderungen.

Dienstag, 17. Mai 2011
Bislang keine Bewegung bei den Tarifgesprächen
Bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie ist es auch nach fast sechsstündiger Verhandlung bisher noch zu keiner Annäherung gekommen. Derzeit tagt erneut die kleine Tarifkommission nach einer kurzen Unterbrechung. Bislang bleibt die Gewerkschaft bei ihrer starren ablehnenden Haltung bezüglich der Arbeitgeberforderungen. Die Arbeitgeber sehen bei der Gewerkschaft derzeit noch keinen tatsächlichen Willen, durch eine Veränderung des Manteltarifvertrages den Flächentarif zu erhalten. Wir informieren Sie über den weiteren Fortgang der heutigen Gespräche.
Dienstag, 17. Mai 2011
dpa: Dritte Runde für Druckindustrie-Tarif gestartet

Frankfurt/Main (dpa) – Begleitet von mehreren Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen für die rund 160 000 Beschäftigten der deutschen Druckindustrie am Dienstag in Frankfurt in die dritte Runde gegangen. Die Ziele der Arbeitgeber und Arbeitnehmer liegen weit auseinander. Die Gewerkschaft Verdi will keine Abstriche hinnehmen und fordert unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld. Sie verweist darauf, dass der wirtschaftliche Aufschwung auch in der Druckindustrie angekommen sei.

Dienstag, 17. Mai 2011
Tarifverhandlungen dauern an
Die Tarifverhandlungen starteten heute Mittag in großer Verhandlungskommission. Darin legten die Arbeitgeber ihre Position zu den ver.di-Forderungen dar, die nach Ansicht des bvdm zu großen organisatorischen und finanziellen Belastungen der Betriebe führen würden. Aktuell beraten Arbeitgeber und Gewerkschaft getrennt über den Fortgang. Geplant ist, die Gespräche um 16 Uhr, voraussichtlich in kleiner Kommission, fortzusetzen.
Dienstag, 17. Mai 2011
Tarifverhandlungen werden fortgesetzt
Die Tarifverhandlungen in der Druckindustrie werden heute um 13.30 Uhr in Frankfurt am Main fortgesetzt. Wir informieren Sie zeitnah über den Fortgang der Verhandlungen.
Donnerstag, 28. April 2011
Tarifverhandlungen in der Druckindustrie enden ohne Ergebnis

Die heutigen Tarifverhandlungen in der Druckindustrie für die 160 000 Beschäftigten der Branche endeten in Berlin ohne Einigung. Sie wurden vertagt auf den 17. Mai 2011 in Frankfurt am Main.

Donnerstag, 28. April 2011
Tarifverhandlungen werden fortgeführt

Die Tarifverhandlungen der Druckindustrie werden heute (28.4.2011) in Berlin fortgesetzt. Die Arbeitgeber haben in der ersten Verhandlung den dringenden Reformbedarf des Manteltarifvertrages zur Zukunftssicherung und Neuausrichtung der Branche deutlich gemacht.

Mittwoch, 13. April 2011
dpa: Tarifverhandlung der Druckindustrie ergebnislos vertagt

Frankfurt/Main (dpa) – Ohne Ergebnis ist die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 160 000 Beschäftigten der deutschen Druckindustrie am Mittwoch zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Verdi hatte unter anderem 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert. Der konjunkturelle Aufschwung sei zwischenzeitlich auch in der Druckindustrie angekommen, die Beschäftigten müssten an der allgemeinen Lohnentwicklung teilhaben, sagte der stellvertretende Verdi-Vorsitzende Frank Werneke.

Mittwoch, 13. April 2011
Tarifverhandlungen in der Druckindustrie vertagt

Bundesverband Druck und Medien: Betriebe benötigen Flexibilität, um Strukturkrise zu begegnen 
Die Tarifverhandlungen in der deutschen Druckindustrie, die heute in Frankfurt am Main begannen, wurden nach drei Stunden vertagt.

Mittwoch, 13. April 2011
9 Fragen – 9 Antworten zu den Forderungen der Arbeitgeber

Technik, Kundenanforderungen, Wettbewerb und rechtlicher Rahmen – der Manteltarifvertrag in der Druckindustrie ist in weiten Bereichen überholt und dringend reformbedürftig. Er engt die Betriebe so stark ein, dass ihre Zukunftsfähigkeit gefährdet ist und mit ihr die der Arbeitsplätze in der Branche.
Zentrale Forderung: Der MTV muss praxisnah werden und die Voraussetzung schaffen, dass Betriebe fit und leistungsfähig für den Wettbewerb sind. Hierin sehen die Arbeitgeber ihre Verantwortung für die Arbeitnehmer!

9 Fragen –  9 Antworten zu den Forderungen der Arbeitgeber

Dienstag, 12. April 2011
Informationen zu den Lohn- und Manteltarifverhandlungen Druckindustrie
Zur Situation der Druckindustrie erhalten Sie hier die wesentlichen Hintergründe, Daten und Fakten zur Druckindustrie sowie zu den Forderungen der Arbeitgeber. Download
Dienstag, 05. April 2011
Unternehmerforum der Druck- und Medienindustrie in Hamburg:
BDA-Präsident Hundt prangert illusionäre Lohnforderungen von ver.di an

Eine für die Branche illusionäre Lohnforderung nannte der Präsident der Bundesver¬einigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Prof. Dr. Dieter Hundt, die Forderung der Gewerkschaft ver.di von 5,5 Prozent für die Beschäftigten der Druckindustrie anlässlich des Unternehmerforums des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm).

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