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Hier erhalten Sie aktuelle Informationen zur Tarifrunde 2009 |
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Die Entgelttarifverträge für die Druckindustrie wurden von der Gewerkschaft ver.di zum 31. März 2009 gekündigt. Für einen Neuabschluss fordert die Gewerkschaft Tarifentgelterhöhungen von 5 Prozent. Diese Vorstellung ist in der anhaltenden Rezession, deren Verlauf nicht absehbar ist, für die Unternehmen der Branche nicht tragbar.
Wenn sich Schlüsselunternehmen der deutschen Wirtschaft unter staatliche Schutzschirme stellen, Kurzarbeit oder Insolvenz anmelden, ist dies eine dramatische, noch nie da gewesene Ausgangssituation mit gravierenden Konsequenzen auch für die Druck- und Medienbetriebe. Die tariflichen Entgelte müssen sich an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Unternehmen in der Branche ausrichten. Gerade jetzt forciert der harte Wettbewerb einen hohen Innovationsdruck bei den Unternehmen. Investitionen sind dringend notwendig, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten. Jede zusätzliche Belastung der Betriebe geht in der Krise auf Kosten der Arbeitsplätze.
Der bvdm stellt fest: Die Mitarbeiter in der Branche leisten gute Arbeit und verdienen gutes Geld. Die Beschäftigten in der Druckindustrie gehören daher seit Jahren zu den Besserverdienenden" im Branchenvergleich. Die Ankurbelung von Binnennachfrage und Konsum ist keine Aufgabe der Tarifautonomie, sondern eine Angelegenheit der staatlichen Wirtschaftspolitik. |
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Mittwoch, 03. Juni 2009 |
Druckindustrie erhöht Löhne um 2,0 Prozent
Manteltarifvertrag wird erst zum 31.Dezember 2010 gekündigt |
| Die Tariflöhne für die 170 000 Beschäftigten der Druckindustrie erhöhen sich zum 1. April 2010 um 2,0 Prozent. Darauf einigten sich der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und die Gewerkschaft ver.di in der vierten Verhandlungsrunde der Lohntarifverhandlungen in der Nacht zum Mittwoch in Frankfurt am Main. Für dieses Jahr vereinbarten die Tarifparteien eine Einmalzahlung im September in Höhe von 280 Euro. Für Auszubildende beträgt die Einmalzahlung 130 Euro. Der Lohntarifvertrag hat eine Dauer von 24 Monaten. Zudem bleibt der derzeit gültige Manteltarifvertrag um ein Jahr länger in Kraft. Gekündigt werden kann dieser frühestens zum 31. Dezember 2010. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dr. Wolfgang Pütz, wertete dieses Ergebnis als einen tragfähigen Kompromiss, welcher der wirtschaftlichen Situation gerecht werde und Planungssicherheit für die Unternehmen biete. (bvdm) |
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Dienstag, 19. Mai 2009 |
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Tarifverhandlungen in der Druckindustrie vertagt |
| Die Tarifverhandlungen in der Druckindustrie wurden heute nach der dritten Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main ergebnislos vertagt. Das Angebot der Arbeitgeber – eine Einmalzahlung im Oktober 2009 in Höhe von 200 Euro sowie eine lineare Lohnerhöhung von 1,4 Prozent ab dem 1. April 2010 – wurde von der Gewerkschaft ver.di abgelehnt. |
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Donnerstag, 30. April 2009 |
Tarifverhandlungen der Druckindustrie nach der zweiten Runde vertagt
Arbeitgeber legen Angebot vor |
| Die Tarifverhandlungen für die 175.000 Beschäftigten in der Druckindustrie wurden heute in Frankfurt in der zweiten Runde nach langen Gesprächen vertagt. Die Arbeitgeber hatten ein Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft ver.di als zu gering zurückwies. |
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Donnerstag, 30. April 2009 |
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dpa: Arbeitgeber legen Angebot für Druckindustrie vor |
| Frankfurt/Main (dpa) – Bei den Tarifverhandlungen für die rund 170 000 Beschäftigten der deutschen Druckindustrie haben die Arbeitgeber in Frankfurt ein erstes Angebot vorgelegt. Nach Darstellung der Tarifparteien sind darin eine Einmalzahlung in diesem Jahr und eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,4 Prozent ab dem 1. April 2010 enthalten. Die Laufzeit soll 24 Monate bis Ende März 2011 betragen. Beide Komponenten sollten nach der Vorstellung des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) zudem auf Betriebsebene verhandelbar sein. |
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Donnerstag, 02. April 2009 |
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dpa: Druck-Tarifgespräche auf 30. April vertagt |
Berlin (dpa) – Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 170 000 Beschäftigten der deutschen Druckindustrie haben die Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeber keine Annäherungen erreicht.
Wie beide Seiten am Donnerstag nach einem ersten Gespräch in Berlin mitteilten, sollen die Verhandlungen am 30. April in Frankfurt fortgesetzt werden. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Geld, was beim Bundesverband Druck und Medien auf „absolutes Unverständnis“ stößt. Die Friedenspflicht, während der Streiks verboten sind, endet laut ver.di am 1. Mai.
Arbeitgeber-Verhandlungsführer Wolfgang Pütz sagte, in der Wirtschaftskrise gebe es keinen Verteilungsspielraum. "Lohnerhöhungen gefährden in massivem Maße Arbeitsplätze in unserer Branche." Eine ver.di-Sprecherin sagte dagegen, die Forderung einer Lohnpause müsse vom Tisch. Die Gewerkschaft erwarte, dass die Arbeitgeber beim nächsten Verhandlungstermin ein Angebot vorlegten. |
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Donnerstag, 02. April 2009 |
Tarifverhandlungen in der Druckindustrie vertagt
Bundesverband Druck und Medien: Es gibt in dieser Krise keinen Verteilungsspielraum |
Die Tarifverhandlungen in der deutschen Druckindustrie, die heute in Berlin begannen, wurden nach drei Stunden ergebnislos vertagt.
Die Forderung der Gewerkschaft nach fünf Prozent mehr Lohn stößt bei den Arbeitgebern angesichts der Weltwirtschaftskrise und den Auswirkungen auf die Druckindustrie auf absolutes Unverständnis. Der Verhandlungsführer des Bundesverbandes Druck und Medien Dr. Wolfgang Pütz: „Lohnerhöhungen gefährden in massivem Maße Arbeitsplätze in unserer Branche. Unsere Betriebe stehen vor einer noch nie da gewesenen Herausforderung. Um diese zu bewältigen brauchen die Betriebe Planungssicherheit und Flexibilität.“ |
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Donnerstag, 19. Februar 2009 |
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Lohnerhöhungen schwächen in der Rezession die Betriebe und gefährden Arbeitsplätze |
| Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) bezeichnet die ver.di-Forderung nach 5 Prozent Lohnerhöhung für die Druckindustrie als vollkommen unrealistisch. Solche Vorstellungen wecken nur falsche Erwartungen und wären für die Unternehmen der Branche nicht tragbar. „Die Rezession ist auch in der Druckindustrie angekommen und ihr weiterer Verlauf ist überhaupt nicht absehbar“, sagt Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer in Wiesbaden. Anders als die Gesamtindustrie habe sich die Branche noch nicht einmal von der letzten Rezession im Jahr 2001 richtig erholen können und erhalte nun erneut einen Tiefschlag. Durch eine kluge Lohnpolitik der letzten beiden Jahre sei die Entlassungswelle gestoppt worden und dürfe nun nicht durch unangemessene Tariflohnerhöhungen wieder in Gang gesetzt werden. Für die nächsten Monate sei eine Lohnerhöhungspause erforderlich, bis die weitere Entwicklung der Wirtschaftslage wieder einschätzbar sei, so Mayer. |
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